Artikel getaggt mit Veränderung

Sich träumen

Ipod nano

Ipod nano

Ich bin eine Frau, die in die Jahre gekommen ist. Ich habe eine schönes Leben gelebt und Dinge erlebt, die ich mir zu leben vorgenommen hatte. Jetzt arbeite ich nicht mehr und mein Leben hat eine andere und neue Struktur erfahren.  Das ist gut so, weil sich ja auch die Umstände geändert haben. Das Leben wird entrümpelt. Altes darf gehen und Neues kommt (hoffentlich) dazu.

Neulich hatten wir ein kleines Familientreffen. Mein Schwiegersohn hatte seinen neuen iPod dabei. Als alle Kinder endlich mal ihre Neugier und Freude an dem Gerät gestillt hatten, setzte sich mein Schwiegersohn zu mir, um es mir zu erklären. Zugegeben, es ist ein sehr kleines Gerät und meine Augen können die Symbole nicht so leicht entziffern und meine Finger wirken darauf etwas ungelenk. Mein Mann gab mir sehr schnell den guten  Rat, dass dies nichts für mich sei. Ich würde so etwas nicht brauchen.

Ich wehrte mich augenblicklich und wie von der Tarantel gestochen.

Kann ich das nicht für mich selbst entscheiden? Wer außer mir selbst kann und darf entscheiden, wie ich mich weiterentwickeln will? Was ich mir zumuten will, wovon ich mich abschneiden will oder aber gar nicht?

Wie fatal ist es, zu sagen, das mache ich jetzt nicht mehr, wenn es nicht mein ureigenster Entschluss ist, es zu tun oder zu lassen. Bequemer ist es oftmals. Aber es passt nicht zu mir und deshalb habe ich beschlossen, die Dinge auszuprobieren, die auf mich zukommen und mich einladen.

Ich kann dann entscheiden, ob ich ihr Gast oder gar ihr Besitzer werden möchte. Ob ich weiterhin meinen Träumen, die mir begegnen, Raum und die Möglichkeit einer Verwirklichung geben will oder sie weiterschicken will.

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Stecknadeln und Telefonbücher

Eine Rakete kann den Orbit nur deshalb verlassen, weil eine gewaltige Kraft auf einen einzigen Punkt konzentriert ist.

Eine Rakete kann den Orbit nur deshalb verlassen, weil eine gewaltige Kraft auf einen einzigen Punkt konzentriert ist.

Als ich vor Jahren mein Geschäft verkaufte, schaute mir ein Freund, Mittelständler mit 60 Mitarbeitern und sehr erfolgreich, tief in die Augen und fragte, was ich denn nun machen wolle. Ich antwortete ihm, dass ich wohl einen Verlag gründen wolle. Er hielt seinen Blick fest auf mich gerichtet - und dann endlich sagte er:

Raimund, du kannst alles machen was du willst, aber du brauchst Kunden, die das bezahlen!

Wie Recht er hatte! Wer sind Ihre Kunden?

Wir hatten auf diesem Blog schon verschiedentlich darüber gesprochen, dass, wenn Sie Ihren Traum leben wollen, also etwas anderes machen wollen als jetzt, werden Sie ganz sicher an einen Punkt kommen, an dem Sie sich oder ein Produkt oder eine Dienstleistung verkaufen müssen. Der Augenblick der Wahrheit, wenn Sie so wollen.

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Wir brauchen beides!

Seinen Traum leben ohne Ziele zu haben, ohne sich Ziele zu setzen, ist nur schwer vorstellbar.

Seinen Traum leben ohne Ziele zu haben, ohne sich Ziele zu setzen, ist nur schwer vorstellbar.

Jede Religion folgt eigenen Vorstellungen und wer will sich schon anmaßen, über andere Vorstellungen zu richten? Ich glaube,  alle Religionen haben ihren Platz, denn sonst gäbe es sie nicht. Mehr noch, es ist aus meiner Sicht sogar gut, dass es diese Vielfalt gibt. So kann sich jeder seinen Weg suchen, denn am Ende müssen Weg und Mensch zusammenpassen, wenn etwas dabei herauskommen soll.

Aber, wie die biblische Geschichte in Sachen Babylon gezeigt hat, führen viele Sprachen ohne vernünftige Übersetzung zu einem Disaster und, in der Tat, es ist die Semantik, die oft ein gutes Miteinander einschränkt oder gar verhindert - oft schon innerhalb ein und derselben Religion.

In meiner Religion, Eckankar, sehen wir den einzelnen als Seele, die einen Körper hat. Freilich hat SIE diesen Körper um Erfahrungen zu machen, ist aber ansonsten nicht von ihm abhängig. Will sagen: die Seele lebt weiter, wenn der Körper stirbt. Wir folgen also der Idee der Reinkarnation.

Reinkarnation ist eine Referenz an die Kontinuität des Lebens. Wenn Sie Wasser auf minus zehn Grad herunterkühlen, haben Sie Eis - aber Eis ist immer noch Wasser, nur in einer anderen Form. Wenn sie es auf 100 Grad erhitzen, verdampft es und wird gasförmig, aber der Dampf ist immer noch Wasser, nur wieder in einer anderen Form. Das Leben lebt weiter, auch wenn sich die Form, in der es sich ausdrückt, ändert.

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Und plötzlich ist alles anders!

So manche Perspektive bleibt uns verschlossen, weil sie uns nicht betrifft.

So manche Perspektive bleibt uns verschlossen, weil sie uns nicht betrifft.

Ich hab ein bisschen in alten mails gekramt, weil ich auf der Suche nach etwas war. Kennen Sie das? Man hat so ein unbestimmtes Gefühl. Man weiß gar nicht genau, was man sucht, aber irgendwie doch? Jedenfalls stöberte ich durch alte mails und stieß auf eine Geschichte, die einem Freund passierte, genauer gesagt einer Freundin dieses Freundes :-)

Diese Freundin lebte in Australien, war verheiratet und hatte ein Kind, aber wie es schien, war die Ehe nicht sehr glücklich. Der Mann trank …

Aber nur, weil der Haussegen überwiegend schief hängt, heißt das ja nicht, dass man sich deshalb nie mehr versteht. Es gibt solche und solche Zeiten und irgendwie wissen beide, dass das nicht mehr lange hält - was sie aber nicht davon abhält, manche  Nächte doch in Harmonie zu verbringen. Dann aber dämmert der Morgen, die Sonne lachte durch das Fenster und mit den Schatten der Nacht verschwindet auch die Sorglosigkeit - und der Streit geht von vorne los. Wie gesagt, beide wissen, dass das nicht mehr lange geht.

In diesem Falle war es der Alkohl und die damit verbundene Unzuverlässigkeit ihres Mannes, die Susan, so nenne ich sie jetzt einfach mal, oft auf die Palme brachte. Immer wieder nahm er sich das letzte Geld und brachte es in die Bars. Wenn er wieder Arbeit hatte und Zahltag war, kam er auch mal zwei Tage und Nächte lang nicht nach Hause, und wenn er dann kam, war die Hälfte des Zahltages weg, wenn nicht mehr - und oft auch der Job.

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Menetekel

Glücklicherweise sind nicht alle Explosionen schlimm ...

Glücklicherweise sind nicht alle Explosionen schlimm ...

Ich habe bei Wikipedia geforscht.  Menetekel wird dort definiert als “eine unheilverkündende Warnung, einen ernsten Mahnruf oder ein Vorzeichen drohenden Unheils.” Dem babylonischen Regenten Belsazar erscheinen während eines Gastmahls  fremde Zeichen an der Wand.  Mene mene tekel u-pharsin. Der Prophet Daniel kann sie deuten. Gezählt, gezählt, gewogen und geteilt. Und dies ist die letzte Zeile eines Gedichts: …..”Belsazar ward noch in selber Nacht, von seinen Knechten umgebracht“.

Soviel zum Menetekel.

Letzte Woche wollte ich nach Spanien fliegen. Mein Mann brachte mich zum Flughafen nach Baden-Baden. Wir fuhren gerade auf dem Autobahnzubringer und schauten zwangsläufig in Richtung der Berge.

Nein, so etwas hatte ich noch nie gesehen!

Rund um einen Berg zeichneten die Wolken das Bild einer gigantischen Explosion. Mir stockte der Atem und ich brachte dieses Bild augenblicklich mit meinem bevorstehenden Flug in Verbindung. War das ein Menetekel? Hatte das etwas mit mir zu tun? Natürlich, denn ich war ja die Person, die diese Wolken, dieses Zeichen sah.  Während der Fahrt versuchte ich andauernd, dies in mein Leben einzuordnen.

Bedeutete es, dass etwas Gewaltsames in mein Leben treten könnte? War es eine Warnung, diesen Flug nicht anzutreten? War ich überdreht, wenn ich derartige Möglichkeiten ins Auge fasste? Oder war es schlicht eine zufällige Wolkenanordnung?

Wir fuhren weiter.

Angenommen, dies war wirklich eine Warnung für mich, was sollte ich tun? In Zwiesprache mit meinem Inneren oder meinem Selbst oder meinem Inneren Meister beschloss ich, mich vertrauensvoll in die Situation zu begeben. Na ja, ich versuchte es.

Etwa ein Kilometer vor unserem Ziel herrschte plötzlich  Nebel. Das ist ja nichts Ungewöhnliches in dieser Jahreszeit.  Wir parkten, ich checkte mein Gepäck ein und begab mich in den Warteraum.

“Also. lieber Gott, wenn ich hier nicht mitfliegen soll, dann müsste mir doch jetzt ein kleines Männchen was ins Ohr flüstern? Oder ich müsste eine Panikattacke bekommen oder ich könnte mir bei meinem nächsten Schritt den Fuss verstauchen oder gar brechen. Es gibt doch so viele Möglichkeiten! Ich könnte auch in meinen Tod fliegen oder ohne Zwischenfälle ankommen”.

Wie Sie bemerken, sitze ich heute hier am Computer.

Ich bin nicht mit dem Flugzeug abgestürzt. Der Flug wurde annulliert.

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Bob, der Baumeister

Kreative Übungen lassen einen den schöpferischen Geist in Aktion erleben.

Kreative Übungen lassen einen den schöpferischen Geist in Aktion erleben.

Wozu sind kreative Übungen eigentlich gut? Gegenfrage: Wozu sind Gebete gut?

Der langjährige Fernsehmoderator Fliege erzählte in einem seiner Bücher von einem Erlebnis, das er in einer Kirche hatte. In Gedanken versunken saß er da und wollte eigentlich beten, als ihm plötzlich klar geworden sei, dass ein Gebet ohne die Anwesenheit Gottes sinnlos sei. Er brauchte das Gefühl der Anwesenheit Jesu oder Gottes - also eines Zuhörers.

Mit den kreativen Übungen ist es ähnlich. Sie lassen einen den schöperischen Geist erleben, der uns durchströmt. Den Atem Gottes, wenn man so will.

Vor Jahren schwebte mir mal die Idee vor, etwas mit Bauklötzchen zu machen. Also flitzte ich in ein Spielwarengeschäft und kaufte mir einen Karton mit Bauklötzchen, die ich erst mal zu Hause in die Ecke stellte - ich brauchte eine kleine schöpferische Pause … die dauerte etwa ein Jahr.

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Malen befreit II

Es ist unsere Kreativität, die wie ein sanfter Windhauch durch unser Leben wiegt und alles verändern kann

Es ist unsere Kreativität, die wie ein sanfter Windhauch durch unser Leben wiegt und alles verändern kann - wenn wir sie denn in uns zulassen!

Nachdem ich in meinem Artikel von gestern schon über dieses spontane Bild berichtet hatte, möchte ich Ihnen heute erzählen, wie es weiter ging.  Malen, vor allem ganz spontanes und absichtsloses Malen, vielleicht sogar während Sie ein Mantra singen (oder ein Lied, dass Ihnen ganz besonders gut gefällt), kann eine starke Wirkung nach sich ziehen!

Als ich am nächsten Morgen mit diesen beiden Gedanken aufgewacht war, war die Lust an schierer Kreativität in mir geweckt.  Ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht mit diesem Bild, aber im Verlaufe dieses Tages fiel mir nichts mehr dazu ein, obwohl ich oft darüber nachdachte.

In der folgenden Nacht hatte ich einen Traum. In diesem Traum war ich Insasse in einem Gefängnis und wie es schien, gab es keine Entlassungen. Alle Gefangenen waren gefangen auf Lebenszeit. Es ging ein Gerücht um, dass es in diesem Gefängnis eine Geheimorganisation gebe, die gegen Bezahlung dabei behilflich war, aus diesem Gefängnis zu entkommen. Es hieß, man könne diese Leute nicht erreichen - sie würden mit dem jeweiligen Kandidaten in Verbindung treten. Mit dieser Erinnerung wachte ich auf.

Wow,” dachte ich, “Gefängnis … Lebenslänglich … Geheimorganisation … das klingt wie eine Metapher auf das Leben in einem menschlichen Körper und diese Geheimorganisation ist wie eine Religion, die einen Ausweg kennt … wow!

Als allererstes an diesem morgen, nach Aufstehen und Zähneputzen, machte ich eine Kontemplation.  Ich war mir ganz sicher, dass dieser Traum mit dem Bild von der Mauer zu tun hatte - und jetzt hatte ich den Eindruck, dass das keine Mauer war, die hinter mir lag, sondern eine, die vor mir lag.  Es war etwas, das mich von innerer Freiheit trennte! Deshalb die Kontemplation. Wie konnte ich diese Leute treffen, die mir helfen konnten, frei zu sein?

Aus der Kontemplation nahm ich den Gedanken an eine Goldmünze mit. Es schien, als wäre das der Preis für meine Freiheit eine Goldmünze. Und da ich zur Arbeit musste, beschloss ich, diese Arbeit und diesen Tag zu benutzen, um mir diese Münze zu verdienen. Jeden Kunden, dem ich begegnete, behandelte ich extrafreundlich.  Wenn irgendmöglich schlug ich keine Bitte ab.  Ich tat alles, was irgendmöglich war, um mir diese Münze zu verdienen. Als ich endlich Feierabend hatte, war ich hundemüde.  Zu müde, um zu malen, also hoffte ich auf den nächsten Traum. Den Rest des Eintrags lesen. »

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