Artikel getaggt mit Training

Augenblick, bitte

Alles hinter sich lassen und neu anfangen - das ist oft nur eine Illusion!

Alles hinter sich lassen und neu anfangen - das ist oft nur eine Illusion!

Wenn ich in meinem letzten Beitrag darüber philosphiert habe, wie wichtig aus meiner Sicht Konzentration ist, will ich heute ein paar Gedanken zur Wirklichkeit äußern.

Ein Mann sitzt mit aufgestütztem Kopf am Tisch und grübelt. Gott schaut ihm eine Weile zu, dann fragt er:

Worüber denkst du nach?

Hmmm,“ brummt der „ich überlege, wieviel wohl für dich eine Million Euro sind.

Ohne zu zögern antwortet Gott: „Einen Cent!

Der Mann nickt nachdenklich.

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Malen befreit II

Es ist unsere Kreativität, die wie ein sanfter Windhauch durch unser Leben wiegt und alles verändern kann

Es ist unsere Kreativität, die wie ein sanfter Windhauch durch unser Leben wiegt und alles verändern kann - wenn wir sie denn in uns zulassen!

Nachdem ich in meinem Artikel von gestern schon über dieses spontane Bild berichtet hatte, möchte ich Ihnen heute erzählen, wie es weiter ging.  Malen, vor allem ganz spontanes und absichtsloses Malen, vielleicht sogar während Sie ein Mantra singen (oder ein Lied, dass Ihnen ganz besonders gut gefällt), kann eine starke Wirkung nach sich ziehen!

Als ich am nächsten Morgen mit diesen beiden Gedanken aufgewacht war, war die Lust an schierer Kreativität in mir geweckt.  Ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht mit diesem Bild, aber im Verlaufe dieses Tages fiel mir nichts mehr dazu ein, obwohl ich oft darüber nachdachte.

In der folgenden Nacht hatte ich einen Traum. In diesem Traum war ich Insasse in einem Gefängnis und wie es schien, gab es keine Entlassungen. Alle Gefangenen waren gefangen auf Lebenszeit. Es ging ein Gerücht um, dass es in diesem Gefängnis eine Geheimorganisation gebe, die gegen Bezahlung dabei behilflich war, aus diesem Gefängnis zu entkommen. Es hieß, man könne diese Leute nicht erreichen - sie würden mit dem jeweiligen Kandidaten in Verbindung treten. Mit dieser Erinnerung wachte ich auf.

Wow,” dachte ich, “Gefängnis … Lebenslänglich … Geheimorganisation … das klingt wie eine Metapher auf das Leben in einem menschlichen Körper und diese Geheimorganisation ist wie eine Religion, die einen Ausweg kennt … wow!

Als allererstes an diesem morgen, nach Aufstehen und Zähneputzen, machte ich eine Kontemplation.  Ich war mir ganz sicher, dass dieser Traum mit dem Bild von der Mauer zu tun hatte - und jetzt hatte ich den Eindruck, dass das keine Mauer war, die hinter mir lag, sondern eine, die vor mir lag.  Es war etwas, das mich von innerer Freiheit trennte! Deshalb die Kontemplation. Wie konnte ich diese Leute treffen, die mir helfen konnten, frei zu sein?

Aus der Kontemplation nahm ich den Gedanken an eine Goldmünze mit. Es schien, als wäre das der Preis für meine Freiheit eine Goldmünze. Und da ich zur Arbeit musste, beschloss ich, diese Arbeit und diesen Tag zu benutzen, um mir diese Münze zu verdienen. Jeden Kunden, dem ich begegnete, behandelte ich extrafreundlich.  Wenn irgendmöglich schlug ich keine Bitte ab.  Ich tat alles, was irgendmöglich war, um mir diese Münze zu verdienen. Als ich endlich Feierabend hatte, war ich hundemüde.  Zu müde, um zu malen, also hoffte ich auf den nächsten Traum. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Kurswechsel!

Ist es nicht aufregend, wenn man mit der Möglichkeit konfrontiert wird, Gewohnheiten aufzugeben?

Ist es nicht aufregend, wenn man mit der Möglichkeit konfrontiert wird, Gewohnheiten aufzugeben?

Ist es nicht aufregend, wenn man die Möglichkeit entdeckt, etwas zu ändern obwohl man gar nichts ändern muss? Mir geht es g’rade so.

Seit einiger Zeit treibt mich der Gedanke um, meinen Blog, das Konzept zum Blog und alles drum herum zu ändern.  Bin ich nicht mehr glücklich?  Warum will ich das ändern?  Ich glaube, vor allem, weil ich den Eindruck gewonnen habe, in letzter Zeit habe sich immer mehr das Ritual in den Vordergrund gedrängt anstelle der Idee.

Ich weiß nicht, ob ich die Idee dieses Blogs, oder sagen wir besser: die Idee, die zu diesem Blog geführt hat, schon einmal beschrieben habe.  Falls nicht: Am Anfang stand die Idee, mich darin zu trainieren, regelmäßig über etwas zu schreiben, das mit Spiritualität und Alltag zu tun hat. Bis dahin hatte ich schon mehr oder weniger regelmäßig ein Tagebuch geführt.  Aber als ich plötzlich über die Idee gestolpert war, einen Blog zu führen, meine Beiträge also öffentlich sicht- und kommentierbar zu machen, elektrisierte mich das. Und seit Januar diesen Jahres schreibe ich daher Woche für Woche meistens sonntags einen neuen Artikel - im Grunde immer nach dem Muster, ein sprituelles Prinzip herauszugreifen und es zum einen mit eigenen Geschichten zu verknüpfen und zum anderen auf die Idee abzubilden, wie man seinen Traum lebt.  Und genau dieses Muster langweilt mich langsam. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Mit dem Kopf im Himmel …

Der Unterschied zwischen Chaos und Kreativität liegt im Vorhandensein von Grenzen und Struktur

Der Unterschied zwischen Chaos und Kreativität liegt im Vorhandensein von Grenzen und Struktur

Immer wieder beginnt eine Tragödie mit großer Euphorie!

Jemand hat eine Vision, sieht eine riesige Fülle von Möglichkeiten, grenzenlose Chancen - oder anders formuliert: Er erwacht im Hier und Jetzt. Eines der wesentlichen Merkmale von Hier und Jetzt ist Fülle!

Im Allgemeinen machen sich Menschen keine großen Gedanken über Fragen wie Zeit oder Energie.  Sie erleben es mehr oder weniger beiläufig.  Zeit bedeutet für sie Uhrzeit:  Wann geht mein Bus?  Wie lange dauert das Meeting?  Wann wollen wir uns treffen?  Energie bedeutet für sie Müdigkeit oder Lebendigkeit.

Wenn man im Hier und Jetzt erwacht, könnte man im Anblick der gewaltigen Fülle augenblicklich in Ohnmacht fallen!  Alles ist möglich!  In jedem Augenblick!  Es ist der Moment, wo die Seele in Ihrer Heimat erwacht - außerhalb von Zeit, Raum und Energie.  Es gibt keinen Anfang und kein Ende, kein Sterben oder Erwachen, kein Vorher oder Nachher.  Alles ist jetzt.  Hier. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Abenteuer Alltag

Das eigentliche Abenteuer findet im Alltag statt!

Das eigentliche Abenteuer findet im Alltag statt!

„Echt?  Kommst du wirklich mit?“

„Klar!“ Ich nickte. „Abgemacht ist abgemacht!“

Das Wetter am darauf folgenden Samstag war herrlich.  Kaiserwetter, wie man beim Fußball sagt.  Die Stimmung war großartig und gelöst, die Leute auf dem Flugplatz entspannt und in bester Wochenendlaune. Die Maschine, mit der wir gleich losfliegen würden, war ein alter Transportflieger und der Pilot einer meiner Kumpels, der nichts lieber tat, als fliegen - und wenn es nur an Samstagen war. Er wartete schon lange und bislang vergeblich auf eine Anstellung als Pilot.

Der Duft von Kerosin lag über dem Rasen, als ich meine Einweisung bekam.  Noch ein bisschen Warten, dann war es Zeit, in die Maschine zu steigen.  Im Inneren hatten etwa 50 Leute Platz.  Sitzplätze gab es keine, also hockten sich alle auf den Boden.  Was auf den ersten Blick wie ein chaotischer Haufen aussah, entpuppte sich dann aber doch als Reihen einer ganz bestimmten Anordnung.  Schließlich hob die Maschine ab und stieg in den azurblauen Himmel. Ein wunderbares Gefühl. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Schussfahrt

An Träumen wächst man - gerade dann, wenn sie am Ende zerschellen.

An Träumen wächst man - gerade dann, wenn sie am Ende zerschellen.

Vor vielen Jahren war der Traum meiner Mutter in Erfüllung gegangen: Ihr Sohn war Lebzeitbeamter.  Man muss das verstehen.  Als Jemand, der durch den ganzen Krieg gegangen war, spielte Sicherheit für sie eine große, wenn nicht sogar entscheidende Rolle.  Noch besser, wenn die eigenen Kinder in Sicherheit waren!

Nun ist es aber so, dass meine Generation in Sicherheit aufgewachsen sind - Sicherheit spielt für uns also keine Rolle.  Das ist, als ob man direkt an einem Fluss aufgewachsen ist.  Man kann sich nicht vorstellen, was es bedeutet, einmal kein Wasser mehr zu haben.  Für meine Mutter kam es also anders als sie erhoffte …

Als junger Beamter, wobei die Betonung hier auf jung liegt, interessierte mich die Lebzeitanstellung gar nicht.  Ich war auf Abenteuer aus.  Auf Freiheit.  Und nachdem ich so ziemlich alles gesehen hatte, was Menschen so mit sich anstellen, war mir langweilig geworden - ich wollte neue Abenteuer. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Über den Wolken, oder Spirituality First!

Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein,
alle Ängste, alle Sorgen, sagt man,
blieben darunter verborgen, und dann
würde alles, was uns groß und wichtig erscheint,
plötzlich nichtig und klein.

Ist das nicht reinste Poesie?  Weshalb wurden wir eigentlich hier unten geboren, wenn es doch über den Wolken soviel mehr Spaß macht?

Darf ich sie zu einem kleinen Experiment einladen?

Wir SIND Seele und als Seele sind wir frei!

Wir SIND Seele und als Seele sind wir frei!

Bei nächster Gelegenheit, wenn Sie grad mal keine Eile haben, in Ruhe essen können und danach nichts vorhaben, dann gönnen Sie sich doch mal ein wirklich üppiges Mahl.  Anschließend suchen Sie sich ein lauschiges Plätzchen, an dem Sie ungestört (aufrecht) sitzend ein bisschen dösen können.  Jetzt das Experiment.  Wenn Sie ein bisschen mit dem Thema positives Denken vertraut sind, wissen Sie, dass Sie einen (selbstgewählten und positiven) Gedanken immer im Kopf haben sollen, auf den Sie sich konzentrieren.  Das machen Sie jetzt mit Ihrem vollen Bäuchlein und der damit einhergehenden Schläfrigkeit.  Sagen wir, so zwanzig Minuten lang.

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