Immer wieder begegne ich Menschen in einer Zwickmühle. Auf der einen Seite, wenn sie ganz unbeobachtet sind, ganz frei und ungezwungen, wenn sie also spielen, ganz sie selbst sind, versinken sie völlig in dem was sie tun. Sie fragen nicht, ob man das darf oder nicht, sie achten nicht darauf, wie das bei jemandem anderen ankommt, sie sind eingetaucht in einen magischen Augenblick, geben sich ganz hin und sich selbst ganz rein.

Und, vielleicht nur einen Augenblick später, tauchen die gleichen Menschen auf, die Gesichtszüge straffen sich, der Blick wird schärfer, der Atem kürzer. Die Denkmaschine läuft auf Hochtouren … „nur ja keinen Fehler machen“ erscheint da manchmal auf der Stirn.

Natürlich ist das alles ganz unterschiedlich. Wir haben Menschen auf diesem Planeten, die geborene Wettkämpfer sind. Die laufen erst richtig zu Hochform auf, wenn es eine Konkurrenz gibt. Es gibt andere, deren Kreativität stoppt, sobald Mitbewerber auftauchen. Und doch, ganz gleich ob Wettkämpfer oder eher Philosoph, wir alle suchen im Grunde das Spiel! Wir sind der Homo ludens, das spielende Wesen.

Volkswagen hat ein virales Video in Umlauf gebracht. Die Idee ist natürlich eine werbende, aber wenn man trotzdem einfach mal hinschaut, was passiert, wenn man Menschen die Möglichkeit zum Spielen anbietet, dann entdeckt man Interessantes. Schau’n Sie mal:

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