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Der Froschkönig II

Der Umgang mit Traumsymbolen ist nicht einfach - es verlangt eine Menge Übung und Lösgelöstheit

Der Umgang mit Traumsymbolen ist nicht einfach - es verlangt eine Menge Übung und Lösgelöstheit

Gestern ist mir was wirklich Interessantes passiert. Ich hatte tagsüber einen Kontakt mit einem neuen Kunden entwickelt und war gespannt auf die Antwort. Als ich diese Antwort bemerkte, war ich gedanklich noch mit den Arbeiten einer Künstlerin beschäftigt und überlegte, ob ich da was draus machen könnte - und ganz plötzlich wurde mein Bildschirm schwarz und in bunten Buchstaben erschien machen.com. Nein, kein Spaß, ist wirklich passiert. Diese Domain gibt es übrigens tatsächlich: Klicken Sie einfach mal hier. >>

Was es so spannend macht, ist der Umstand, dass ich gar nichts gemacht hatte. Ich hatte weder auf einen Link geklickt, noch wäre da, wo sich meine Maus befand, ein Link, noch wäre mir diese Domain bekannt gewesen. Es ist einfach nur genau in diesem Augenblick passiert.

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Bob, der Baumeister

Kreative Übungen lassen einen den schöpferischen Geist in Aktion erleben.

Kreative Übungen lassen einen den schöpferischen Geist in Aktion erleben.

Wozu sind solche kreativen Übungen eigentlich gut? Gegenfrage: Wozu sind Gebete gut?

Der langjährige Fernsehmoderator Fliege erzählte ‘mal in einem seiner Bücher ein Erlebnis, dass er in einer Kirche hatte. Er saß da, in Gedanken versunken und wollte eigentlich beten. Ganz plötzlich sei ihm klar geworden, dass ein Gebet sinnlos ist, wenn Gott nicht anwesend ist. Er brauchte das Gefühl der Anwesenheit Jesu oder Gottes.

Mit den kreativen Übungen ist es ganz ähnlich. Sie lassen einen den schöperischen Geist erleben, der uns durchströmt, den Atem Gottes, wenn man so will.

Vor Jahren schwebte mir mal die Idee vor, mit Bauklötzchen etwas zu machen, also flitzte ich in ein Spielwarengeschäft und kaufte mir einen Karton mit Bauklötzchen. Die stellte ich zu Hause erst mal in die Ecke - ich brauchte eine kleine schöpferische Pause. Die dauerte etwa ein Jahr.

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Malen befreit II

Es ist unsere Kreativität, die wie ein sanfter Windhauch durch unser Leben wiegt und alles verändern kann

Es ist unsere Kreativität, die wie ein sanfter Windhauch durch unser Leben wiegt und alles verändern kann - wenn wir sie denn in uns zulassen!

Nachdem ich in meinem Artikel von gestern schon über dieses spontane Bild berichtet hatte, möchte ich Ihnen heute erzählen, wie es weiter ging.  Malen, vor allem ganz spontanes und absichtsloses Malen, vielleicht sogar während Sie ein Mantra singen (oder ein Lied, dass Ihnen ganz besonders gut gefällt), kann eine starke Wirkung nach sich ziehen!

Als ich am nächsten Morgen mit diesen beiden Gedanken aufgewacht war, war die Lust an schierer Kreativität in mir geweckt.  Ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht mit diesem Bild, aber im Verlaufe dieses Tages fiel mir nichts mehr dazu ein, obwohl ich oft darüber nachdachte.

In der folgenden Nacht hatte ich einen Traum. In diesem Traum war ich Insasse in einem Gefängnis und wie es schien, gab es keine Entlassungen. Alle Gefangenen waren gefangen auf Lebenszeit. Es ging ein Gerücht um, dass es in diesem Gefängnis eine Geheimorganisation gebe, die gegen Bezahlung dabei behilflich war, aus diesem Gefängnis zu entkommen. Es hieß, man könne diese Leute nicht erreichen - sie würden mit dem jeweiligen Kandidaten in Verbindung treten. Mit dieser Erinnerung wachte ich auf.

Wow,” dachte ich, “Gefängnis … Lebenslänglich … Geheimorganisation … das klingt wie eine Metapher auf das Leben in einem menschlichen Körper und diese Geheimorganisation ist wie eine Religion, die einen Ausweg kennt … wow!

Als allererstes an diesem morgen, nach Aufstehen und Zähneputzen, machte ich eine Kontemplation.  Ich war mir ganz sicher, dass dieser Traum mit dem Bild von der Mauer zu tun hatte - und jetzt hatte ich den Eindruck, dass das keine Mauer war, die hinter mir lag, sondern eine, die vor mir lag.  Es war etwas, das mich von innerer Freiheit trennte! Deshalb die Kontemplation. Wie konnte ich diese Leute treffen, die mir helfen konnten, frei zu sein?

Aus der Kontemplation nahm ich den Gedanken an eine Goldmünze mit. Es schien, als wäre das der Preis für meine Freiheit eine Goldmünze. Und da ich zur Arbeit musste, beschloss ich, diese Arbeit und diesen Tag zu benutzen, um mir diese Münze zu verdienen. Jeden Kunden, dem ich begegnete, behandelte ich extrafreundlich.  Wenn irgendmöglich schlug ich keine Bitte ab.  Ich tat alles, was irgendmöglich war, um mir diese Münze zu verdienen. Als ich endlich Feierabend hatte, war ich hundemüde.  Zu müde, um zu malen, also hoffte ich auf den nächsten Traum. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Himmlische Brombeeren

Manche Brombeeren schmecken nicht nur himmlisch, manche scheinen direkt aus dem Himmel zu kommen!

Manche Brombeeren schmecken nicht nur himmlisch, manche scheinen direkt aus dem Himmel zu kommen!

Wenn nach fast sechzig Jahren Ehe ein Partner stirbt, ist es für den, der zurückbleibt schwierig, eine neue Balance zu finden.

Als mein Onkel vor 5 Monaten starb, hatte meine Tante 58 Jahre ihres Lebens mit ihm geteilt.  Das ist viel mehr, als nur Tisch und Bett.  Es ist … es ist einfach alles!  Sie haben es zu bescheidenem Wohlstand in dem Sinne gebracht, als sie ein Haus haben, aus dem Garten leben können, ein paar Ersparnisse hüten und, vor allem, hunderte von Menschen zu ihren guten Bekannten und viele Menschen zu ihren Freunden zählen können.

Nun ist, wie schon gesagt, mein Onkel gestorben und meine Tante muss eine neue Balance finden.  Zum guten Glück vergeht kein Tag, an dem nicht irgendwer zu Besuch kommt - aber nicht immer bringt der Besuch auch gute Gedanken mit.

Meines Onkels Ein und Alles war der Garten.  Endlose Stunden verbrachte er in Hege und Pflege, um aus diesem Stück Erde einen Garten Eden zu machen, einen Garten, der Ihnen mehr als nur Essen bescherte.  Aber nicht nur der Garten war ihm wichtig.  Auch sein täglicher Spaziergang war eine Disziplin, der er pünktlichst morgens um sieben Uhr nach kam.  Er verließ das Haus, kam an allerlei Gärten vorbei, wanderte durch langgestreckte Felder in den Wald, ging in einem großen Bogen um den Ort herum und kam schließlich wieder durch seinen Garten ins Haus zurück, wo ihn meine Tante und der Duft frischen Kaffees erwartete.  Aber, nur selten kam er mit leeren Händen nach Hause.  Oft, um nicht zu sagen immer, hatte er etwas von unterwegs mitgebracht.  Gerne eine einzelne Rose, im Herbst soviele Walnüsse, dass es für mehrere Kuchen reichte, oder im Sommer gerne Brombeeren.  Wundervolle schwarze süße Brombeeren.  Zwei Eimerchen voll.  Genug für Kuchen oder Deserts. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Drei Goldmünzen

Was wir spirituell verstanden haben, zeigt sich darin, wie wir leben!

Was wir spirituell verstanden haben, zeigt sich darin, wie wir leben!

Heute morgen ist mir eine nette Geschichte eingefallen und ich dachte, ich erzähle sie hier schnell, bevor ich sie wieder vergesse :-)

Ein junger Inder hat einen großen Traum: Er möchte bei einem sehr angesehenen Yogi in die Schule gehen und in die Geheimnisse der spirituellen Ekstase eingeweiht werden.  Eines Tages scheint sich sein Traum zu erfüllen.

Es geht die Kunde im Dorf, dass dieser große Meister auf seiner Wanderung auch hier her kommen werde.  Mit Herzklopfen und sehnsüchtigem Erwarten lauert der Junge auf seine Chance.  Endlich ist es soweit.  Der Yogi kommt ins Dorf.  Der Junge wartet geduldig, bis all die anderen ihre Anliegen vorgetragen haben.  Schließlich fasst er sich ein Herz und sagt: “Meister, Meister, nimm mich in deine Schule auf!”

Der Meister wirft ihm einen kurzen Blick zu und antwortet dann: “Gut, mein Sohn, ich nehme dich in meine Schule auf, wenn du mir dafür zuerst drei Goldmünzen bezahlst!” Den Rest des Eintrags lesen. »

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Festgebissen

Ich bin davon überzeugt, dass unsere Ziele in diesem Leben nichts weiter als eine Bühne dafür sind, spirituelle Gesetze und unsere Beziehung zu dem zu erkennen, was wir Gott nennen.

Ich bin davon überzeugt, dass unsere Ziele in diesem Leben nichts weiter als eine Bühne dafür sind, spirituelle Gesetze und unsere Beziehung zu dem zu erkennen, was wir Gott nennen.

Vor einiger Zeit hatte ich die Idee, mich in einer bestimmten Branche und in einer sehr kleinen Nische einzunisten.  Als erstes suchte ich nach Interessenten und Mitspieler aus dieser Nische.  Das war leicht.  Als nächstes nach einem Geschäftsmodell, das dort passte.  Das war schon schwieriger.  Mein Plan war, durch meine Vorleistung meine Partner mit mehr Interessenten zusammenzubringen, so dass sie bessere Chancen hätten, Geschäfte abzuschließen.  In dem entstehenden Sog hoffte ich, mit nach oben zu treiben.  Soviel zur Theorie.

Die Praxis gestaltete sich indes ganz anders.  Mit großem Erstaunen stellte ich fest, dass über die anfängliche Begeisterung hinaus meine Partner keinerlei Veränderungen vornahmen.  Sie unternahmen … gar nichts.  Wie war das möglich?  Jeder hatte vorher seine Ziele formuliert, war von der Idee begeistert - doch dann tat sich gar nichts.  Ich war platt!  Und dann frustriert.  Es hatte nicht sehr lange gedauert, bis ich mich festgefahren, oder besser gesagt: bis ich mich festgebissen hatte.  Also saß ich vor ein paar Wochen nachts auf meinem Balkon, betrachtete den Sternenhimmel und fragte mich  „Wie komm’ ich weiter?  Das was die da machen ist falsch …!“ Ich wollte den Durchbruch.  Unbedingt.  Aber so wohl eher nicht - ich hatte einen Fehler gemacht! Den Rest des Eintrags lesen. »

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Loslassen

Der See ist wie ein Spiegel deines Selbst

Bleib' so lange, bis der Frieden wieder in dir ist ... bis deine Gedanken so still und klar sind, wie die Oberfläche dieses Sees und du ihnen hinterher schauen kannst, wie den Vögeln, die durch die Lüfte segeln.

Diesen Weg war ich in den letzten Tagen oft gegangen.  Vorbei am alten, verlassenen  Kloster, durch den kleinen Kräutergarten, Vordertür -  Hintertür, den schmalen Waldweg hinauf bis zur Weggabelung und dann eigentlich nach links zur Lichtung.  Nur dieses mal stand er schon hier und wartete auf mich.  Wie immer lächelte er freundlich und warmherzig, während das Licht in seinen Haaren schimmerte.

„Wir gehen heute hier lang,“  sagte er und wies mich in die andere Richtung.

Der Weg wand sich sanft nach links um den Berg herum, fiel dann leicht ab und führte schließlich am See entlang, dessen Oberfläche sich wie ein riesiger Spiegel schier endlos ausdehnte. Den Rest des Eintrags lesen. »

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