Artikel getaggt mit Kontemplation

Erfolg im Leben

Such den Erfolg im Leben, aber nicht auf Kosten der Träume anderer. Hilf ihnen statt dessen, ihre Träume zu erfüllen, dann werden sie dir helfen, deine zu erfüllen.

Harold Klemp The Living Word 2

Tags: , , ,

Der Schlüssel ist die Liebe

Alles beginnt und endet mit der Frage, ob Sie sich selbst lieben können.

Alles beginnt und endet mit der Frage, ob Sie sich selbst lieben können.

Wie hübsch ist ein Pilz? Und ob er sich selbst auch schön findet?

Alles beginnt und endet mit der Frage: Liebe ich mich selbst? Nehme ich mich selbst so an, wie ich bin? Und der Schlüssel zu allem ist die Frage: Wie finde ich heraus, wer oder was “bin ich?

Es ist viele Jahre her, da fuhr ich auf dem Rücksitz eines sehr großen Autos. Draußen glitt die Nacht an uns vorbei und an meiner Seite saß das hässlichste Kind, das ich in meinem Leben je gesehen hatte. Es saß da und glotzte mich an, während ich selbst, fast gelähmt vor Entsetzen, allenfalls aus den Augenwinkeln zurück schauen konnte. Vielmehr versuchte ich, überhaupt nicht hinzuschauen!

Den Rest des Eintrags lesen. »

Tags: , , , , , , , , , , ,

Malen befreit III - der Schluss

Frei zu sein ist viel schwieriger, als man vielleicht annehmen würde.

Frei zu sein ist viel schwieriger, als man vielleicht annehmen würde.

Jetzt war ich also frei! Was bedeutet, frei zu sein? Wenn man über Freiheit nachdenkt, denkt man an so manches aber wahrscheinlich zuletzt an Selbstverantwortung.

Wenn man niemandem mehr die Verantwortung zuschieben kann, für das, was einem geschieht oder geschehen ist, wenn man wirklich aufhört über Schuld nachzudenken, und vorher und nachher, wenn man also nur noch an Hier, Jetzt und an das, was sich daraus machen lässt denkt, ich glaube, dann hat man die Freiheit ein gutes Stück weit realisiert.

Um es vorweg zu nehmen, an diesem Punkt war ich dann wohl doch noch nicht …

Ich saß also am abend wieder am Tisch, das weiße Blatt vor mir, die Farbstifte um mich herum und mit einem leeren Kopf.  Es fiel mir kein Bild ein - wahrscheinlich auch deshalb, weil ich noch zu sehr von meinem Traum überwältigt war.  Ich ließ das Bildermalen sein.  An diesem Abend, am nächsten Abend und auch in der ganzen Woche. Und das Malen hatte ich auch nur deshalb nicht ganz vergessen, weil ich die Malsachen nicht weggeräumt hatte.

Etwa eine Woche später, der Stress bei der Arbeit hatte deutlich zugenommen, fiel mir endlich wieder etwas ein. Mit etwas einfallen meine ich, dass etwas aufs Blatt wollte ohne dass ich großen Einfluss nehmen musste.  Ich hatte keinen Plan, keine Absicht etwa wie bei der Brücke, die ich zwei Tage lang auf meinem inneren Monitor gesehen hatte. Diesmal saß ich am Tisch und ich malte einen blauen Verlauf … einen Fluss, oder einen breiteren Wasserlauf.  Ein Weg führte durch Wiesen an eine Stelle am Ufer, an der ein Boot angetäut war. An dieser Stelle war auch ein Stab in die Erde gesteckt, an dem ein Signalhorn hing.  Auf der anderen Seite des Wassers stand eine kleine Hütte, aus der Licht schimmerte. Weit und breit war niemand zu sehen. Auf der anderen Seite des Wasserlaufs ging der Weg an dieser kleinen Hütte vorbei weiter nach irgendwo hin.

Ich dachte darüber nach, dass dieses Bild wohl eine Situation meines Lebens festhielt.  Auf dem Weg von irgendwohin nach irgendwohin, aufgehalten durch etwas, das nach einem Fährmann rief, der aber nicht zu sehen war. Mehr fiel mir nicht dazu ein. Auch im Traum erhielt ich keine Antwort auf diese Situation. Auch nicht in der Kontemplation. Ich wollte unbedingt hinüber auf die andere Seite, aber ich wusste nicht wie. Es ist ganz erstaunlich, wie schnell man vergessen kann, dass, wenn man frei ist oder frei sein will, man selbst der Fährmann ist … Den Rest des Eintrags lesen. »

Tags: , , , , , , , ,

Malen befreit II

Es ist unsere Kreativität, die wie ein sanfter Windhauch durch unser Leben wiegt und alles verändern kann

Es ist unsere Kreativität, die wie ein sanfter Windhauch durch unser Leben wiegt und alles verändern kann - wenn wir sie denn in uns zulassen!

Nachdem ich in meinem Artikel von gestern schon über dieses spontane Bild berichtet hatte, möchte ich Ihnen heute erzählen, wie es weiter ging.  Malen, vor allem ganz spontanes und absichtsloses Malen, vielleicht sogar während Sie ein Mantra singen (oder ein Lied, dass Ihnen ganz besonders gut gefällt), kann eine starke Wirkung nach sich ziehen!

Als ich am nächsten Morgen mit diesen beiden Gedanken aufgewacht war, war die Lust an schierer Kreativität in mir geweckt.  Ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht mit diesem Bild, aber im Verlaufe dieses Tages fiel mir nichts mehr dazu ein, obwohl ich oft darüber nachdachte.

In der folgenden Nacht hatte ich einen Traum. In diesem Traum war ich Insasse in einem Gefängnis und wie es schien, gab es keine Entlassungen. Alle Gefangenen waren gefangen auf Lebenszeit. Es ging ein Gerücht um, dass es in diesem Gefängnis eine Geheimorganisation gebe, die gegen Bezahlung dabei behilflich war, aus diesem Gefängnis zu entkommen. Es hieß, man könne diese Leute nicht erreichen - sie würden mit dem jeweiligen Kandidaten in Verbindung treten. Mit dieser Erinnerung wachte ich auf.

Wow,” dachte ich, “Gefängnis … Lebenslänglich … Geheimorganisation … das klingt wie eine Metapher auf das Leben in einem menschlichen Körper und diese Geheimorganisation ist wie eine Religion, die einen Ausweg kennt … wow!

Als allererstes an diesem morgen, nach Aufstehen und Zähneputzen, machte ich eine Kontemplation.  Ich war mir ganz sicher, dass dieser Traum mit dem Bild von der Mauer zu tun hatte - und jetzt hatte ich den Eindruck, dass das keine Mauer war, die hinter mir lag, sondern eine, die vor mir lag.  Es war etwas, das mich von innerer Freiheit trennte! Deshalb die Kontemplation. Wie konnte ich diese Leute treffen, die mir helfen konnten, frei zu sein?

Aus der Kontemplation nahm ich den Gedanken an eine Goldmünze mit. Es schien, als wäre das der Preis für meine Freiheit eine Goldmünze. Und da ich zur Arbeit musste, beschloss ich, diese Arbeit und diesen Tag zu benutzen, um mir diese Münze zu verdienen. Jeden Kunden, dem ich begegnete, behandelte ich extrafreundlich.  Wenn irgendmöglich schlug ich keine Bitte ab.  Ich tat alles, was irgendmöglich war, um mir diese Münze zu verdienen. Als ich endlich Feierabend hatte, war ich hundemüde.  Zu müde, um zu malen, also hoffte ich auf den nächsten Traum. Den Rest des Eintrags lesen. »

Tags: , , , , , , , , , , , , , ,

Festgebissen

Ich bin davon überzeugt, dass unsere Ziele in diesem Leben nichts weiter als eine Bühne dafür sind, spirituelle Gesetze und unsere Beziehung zu dem zu erkennen, was wir Gott nennen.

Ich bin davon überzeugt, dass unsere Ziele in diesem Leben nichts weiter als eine Bühne dafür sind, spirituelle Gesetze und unsere Beziehung zu dem zu erkennen, was wir Gott nennen.

Vor einiger Zeit hatte ich die Idee, mich in einer bestimmten Branche und in einer sehr kleinen Nische einzunisten.  Als erstes suchte ich nach Interessenten und Mitspieler aus dieser Nische.  Das war leicht.  Als nächstes nach einem Geschäftsmodell, das dort passte.  Das war schon schwieriger.  Mein Plan war, durch meine Vorleistung meine Partner mit mehr Interessenten zusammenzubringen, so dass sie bessere Chancen hätten, Geschäfte abzuschließen.  In dem entstehenden Sog hoffte ich, mit nach oben zu treiben.  Soviel zur Theorie.

Die Praxis gestaltete sich indes ganz anders.  Mit großem Erstaunen stellte ich fest, dass über die anfängliche Begeisterung hinaus meine Partner keinerlei Veränderungen vornahmen.  Sie unternahmen … gar nichts.  Wie war das möglich?  Jeder hatte vorher seine Ziele formuliert, war von der Idee begeistert - doch dann tat sich gar nichts.  Ich war platt!  Und dann frustriert.  Es hatte nicht sehr lange gedauert, bis ich mich festgefahren, oder besser gesagt: bis ich mich festgebissen hatte.  Also saß ich vor ein paar Wochen nachts auf meinem Balkon, betrachtete den Sternenhimmel und fragte mich  „Wie komm’ ich weiter?  Das was die da machen ist falsch …!“ Ich wollte den Durchbruch.  Unbedingt.  Aber so wohl eher nicht - ich hatte einen Fehler gemacht! Den Rest des Eintrags lesen. »

Tags: , , , , ,

Wei Wu Wei

Selten hat ein Hindernis etwas mit einem Ziel oder einem Wunsch zu tun, sondern mit Angespanntheit. (Die Flöte Gottes)

Loslassen ohne loszulassen

In ECK gibt es weder Glück noch Unglück. Also machen wir das Beste aus dem was ist.

Dieser Tage rief ein Freund an.

“Es ist unglaublich, wie sich die Geschäfte entwickeln,” sagt er. “Es läuft sagenhaft gut!  Weißt du, was ich gelernt habe?” fragte er weiter.  “Ich habe gelernt, loszulassen, ohne loszulassen …”

Was für ein Satz!  Wie kann man etwas loslassen, ohne es loszulassen?

Vor Jahren betrieb ich ein kleines Kiosk.  Genau gegenüber  meines Ladens war noch ein weiterer Laden, der aber leer stand.  Immer wieder kamen Leute in mein Geschäft und fragten, wem denn wohl dieser leer stehende Laden gehöre - und eins ums andere Mal war ich verwundert weil ich mich sagen hörte: “Der gehört mir …”  Irgendwann dachte ich mir schließlich, ich sollte vielleicht doch mal zur Eigentümergesellschaft gehen und fragen, ob der Laden zu vermieten sei.  Also ging ich hin. Den Rest des Eintrags lesen. »

Tags: , , , ,

In den Fluss kommen

Wenn man seinen Traum lebt, kommen Umstände und Dinge wieder in den Fluss

Wenn man seinen Traum lebt, kommen Umstände und Dinge wieder in den Fluss

Meine Frau hat einen Faible für Zitronen-Buttermilch und heute war keine mehr im Haus. Also fuhr ich schnell zum Supermarkt. Ich wollte nur die Buttermilch kaufen und Kaffee mitnehmen und dann gleich wieder nach Hause, um an meinem neuen Projekt weiter zu arbeiten. Eine zwanzig-Minuten-Pause.

Im Markt angekommen ging ich zielstrebig … zu den Notebooks. Nicht, dass ich eines brauche, aber irgendwie ist das bei mir wie bei meiner Frau mit Schuhen.  Das erledigt machte ich noch einen schnellen Abstecher zu den DVDs - bis schließlich eine leise Stimme in meinem Kopf rief:  “Was machst du da eigentlich?  Zwanzig Minuten … ja?!”  Upps!  Ich riss mich zusammen und steuerte die Lebensmittelzone an, kaufte die Buttermilch, griff mir auf dem Weg zur Kasse den Kaffee und bezahlte.  Die Bahn war frei, also auf direktem Wege nach Hause … nur noch schnell zum Drogeriemarkt wegen Klopapier - und vielleicht schnell noch die Duftwässerchen ausprobieren  … am Ende war ich knapp zwei Stunden weg …!

Aus einem Fluss heraus, und in einen anderen hinein kommen, ich glaube, das ist gar nicht so einfach!  Oder sollte ich besser sagen: von einer Gewohnheit lassen und sich stattdessen eine bessere zulegen ist gar nicht so einfach? Den Rest des Eintrags lesen. »

Tags: , , ,