Artikel getaggt mit Glück

Sanfte, träumende Hügel

Auch Landschaften sind lebendige Träume

Auch Landschaften sind lebendige Träume

In diesem Herbst besuchte ich zum ersten Mal den Staat Washington. Könnte sein, dass dies meine neue Leidenschaft wird. Ich hatte zuvor schon des öfteren aus dem Flugzeug auf dieses Land geschaut auf dem Weg von Frankfurt nach San Francisco. Immer schon dachte ich, dass es eines Geologen bedarf, um diese Landschaft und ihre Strukturen zu deuten. Es sieht phantastisch aus. Und wie kurz zuvor gerade vom Schöpfer erschaffen.

Und dann dieses Land von Angesicht zu Angesicht. Der Osten von Washington  besteht aus rollenden Hügeln. Sanft löst ein kleinerer Hügel einen größeren ab, es geht rauf und runter und runter und rauf.

Ich habe in Erfahrung gebracht, dass das Untergrundgestein Basalt ist. Der ist schwarz und vulkanischen Ursprungs. Darüber hat der Wind fruchtbaren Löß geweht. Es ist eine Landschaft, die der Wind geformt hat. Aber nach dem Wind kam der Mensch. Und er hat aus dieser Naturlandschaft eine Kulturlandschaft geschaffen. Und es ist ihm großartig gelungen. Alle diese Hügel und auch Täler (denn kein Hügel ist ohne Tal) tragen riesenhafte Felder. Ihre Bearbeitung hinterlässt zauberhafte Strukturen, die durch die jahreszeitliche Prägung noch verstärkt werden. Man steht auf einem Hügel und kann trunken werden von der Schönheit und Wirkung dieser Landschaft. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Der Froschkönig

Vielleicht lassen sich Wachtraumsymbole nutzen?

Vielleicht lassen sich Wachtraumsymbole nutzen?

Kennen Sie das: Sie sind gedanklich mit etwas beschäftigt und werden plötzlich in Ihrer Umgebung auf etwas aufmerksam, das wie durch Zauberei einen wichtigen Hinweis darauf gibt, worüber Sie gerade nachgedacht hatten? In meiner Religion nennt man das einen Wachtraum. Wenn man ein bisschen Erfahrung damit hat, wird man feststellen, dass das gar nicht so selten ist!

Vor ein paar Jahren war ich auf dem Weg nach Hause gedanklich intensiv mit einer Sache beschäftigt, als mir ein Plakat mit einem Froschkönig auffiel. Es war ein Veranstaltungsplakat für ein Kindertheater. Als ich das sah, schmunzelte ich, weil dieses Stück irgendwie mit meinen Gedanken zu tun hatte. Kaum, dass ich das Plakat hinter mir gelassen hatte, tauchte ein zweites auf und ich dachte bei mir, wenn das jetzt nochmal auftaucht, und zwar drei Froschkönige auf einem Bild, dann weiß ich, wie ich mit meiner Idee umgehen soll.

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Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Es ist wirklich das Land, in dem große Träume wahr werden können.

Es ist wirklich das Land, in dem große Träume wahr werden können.

Ich habe Verwandtschaft in USA und fahre deshalb seit vielen Jahren immer wieder dorthin. Schon lange habe ich mit diesem Land ein Problem, aber ich wollte es mir nie eingestehen. Bei meinem ersten Besuch, es war im April, gingen wir auch in den  Wald. Im Osten gibt es ja ausgedehnte Wälder. Ich bemerkte sofort die karge Vegetation und tat den (inzwischen berühmten) Spruch: “Hier gibt`s ja nicht einmal Scharbockskraut”. Vermutlich werden Sie dieses Kraut nicht kennen. Es ist ein wunderhübsches Blümchen, das sich zu richtigen Teppichen ausbreitet und sehr gelb glänzt. Die Blüte ist Gänseblümchen groß. (Das wirklich besondere an dieser Pflanze ist, dass sie sich ungeschlechtlich vermehrt. Aus den Blattachseln springen Brutknospen heraus, die zu neuen Pflanzen werden können. Darüber hinaus hat man aus eben diesen Brutknospen falsche Kapern hergestellt) Zugegeben ist der Name einfach blöd und albern.

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Fingerhut

… denn sie säen nicht und sie ernten nicht, aber der Schöpfer erhält sie doch.

Wie ist das nun mit dem Säen und der Ernte? Können wir nur ernten, was zu irgend einem Zeitpunkt gesät worden  ist?

Wie ist das nun mit dem Säen und der Ernte? Können wir nur ernten, was zu irgend einem Zeitpunkt gesät worden ist?

Wie ist das nun mit dem Säen und der Ernte? Können wir nur ernten, was zu irgend einem Zeitpunkt gesät worden  ist? Müssen wir also die Ernte anderer Menschen einfahren? Müssen Nachkommen von  uns unsere Saat ernten?

Ja, so ist es ganz offensichtlich. Um das zu erkennen, müssen wir uns nur umschauen oder Zeitung lesen. Immer kann man dieses Prinzip wiederfinden

Was sagt mein Garten dazu?

Ich liebe es, zu beobachten, was in meinem Garten aufgeht. Ich trainiere oft meine Beobachtungs- und Erkenntnisfähigkeit an den kleinen Sämlingen. Es ist kaum zu glauben, wie sehr sie sich im ganz frühen Stadium bereits unterscheiden. In diesem Sommer entdeckte ich Sämlinge, die mir zwar bekannt vorkamen und die ich auch benennen konnte, aber nicht recht glauben wollte, dass sie in meinem Vorgarten keimen und  sprießen  sollten. Es waren kleine Fingerhutpflänzchen. Ich erinner mich sehr wohl, dass ich vor etwa 5 Jahren aus dem Wald eine Pflanze geholt hatte und sie in meinen Vorgarten gesetzt hatte. Sie war angewachsen und hatte auch geblüht, aber dann war sie verschwunden. Ich weiß, sie lebt nur 2 Jahre und dann müssen ihre Nachkommen ihren Platz einnehmen. Was war geschehen?

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Zögern ist die Mutter der Angst

Foto: @pixelio Rainer Sturm

Foto: @pixelio Rainer Sturm

Es gibt eine klassische Situation, in die jeder kommen kann: Urplötzlich wird es gleißend hell und man hat eine Idee. Die Idee kann so stark sein, dass sie Herzklopfen verursacht. Für eine ganze Weile nimmt dieser Geistesblitz alle Resourcen in Anspruch, bis schließlich die alles entscheidende Frage auftaucht: Was mach’ ich jetzt damit? Kennen Sie das?

So viele Fragen sausen durch den Kopf, so viele Möglichkeiten, so viele Träume, Wünsche und Ängste.

Sollen Sie sich einfach mal in die Ausführung stürzen? Vielleicht wäre das das Beste! Nur, was ist, wenn Sie auf dem Weg zum Ziel plötzlich merken, Sie haben ein paar ganz wichtige Sachen vergessen, die jetzt fehlen? Oder Sie bemerken, dass Sie keineswegs, wie gedacht, der einzige sind, der diese Idee hatte? Oder es tauchen Kosten auf, die Ihnen die Augen herausfallen lassen? Zwei Freunde von mir hatten vor ein paar Jahren nach einigen Glas Wein die großartige Idee, ein Reisebüro aufzumachen. Sie waren wie elektrisiert und stürzten sich direkt ins Abenteuer. Als ich nach ihren ersten stürmischen Wochen Gelegenheit hatte, mit einem der beiden Partner zu sprechen, erzählte er mir, dass alleine die Portokosten schlicht ihre Vorstellungskraft übertroffen hatten. Vielleicht ist es dann doch nicht so gut, sich ins Abenteuer zu stürzen?

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Es geschehen lassen …

Was wir suchen, ist eine Haltung der Entspanntheit, ohne dabei die nötige Anspannung aufzugeben.

Was wir suchen, ist eine Haltung der Entspanntheit, ohne dabei die nötige Anspannung aufzugeben.

Es ist für mich immer wieder interessant, wie man sich völlig unbewusst in bestimmte Lebenssituationen hinein manövriert, um etwas ganz Bestimmtes zu lernen. Oder ist das nur Zufall, wenn man in einer Situation plötzlich ein Aha-Erlebnis hat, das einem die ganze Situation - oder vielleicht sogar mehr - verständlich macht?

Meine Zeiten sind im Augenblick ziemlich stressig - was meint, dass ich verschiedene Sachen, die ich entweder gerade mache oder bislang gemacht habe, ständig daraufhin hinterfrage, ob das noch aktuell ist, ob es noch gut genug ist - ob ich gut genug bin. Und solche Situationen ziehen gerne auch dunklere Momente nach sich, Momente, in denen man das, was man so vor sich sieht, gerne in die Tonne kloppen möchte. Ich glaube, niemand ist ganz frei von solchen Momenten - nur hat der eine vielleicht öfter solche Zeiten und ein anderer vielleicht seltener. Es ist wahrscheinlich alles eine Frage des karmischen Setups.

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Bella Italia

Bildquelle: Commons-Wikimedia

Bildquelle: Commons-Wikimedia

Was für  Geschichten doch das Leben schreibt!

Ich erzähle Ihnen heute eine kleine, große Geschichte, die mir noch immer eine Gänsehaut verursacht, wenn ich  sie erzähle.

Ein zwölfjähriges Mädchen darf mit der Familie ihres Onkels nach Italien. Sie verbringen ihre Ferien auf einem Campingplatz am Gardasee. An einem Tag fahren sie nach Venedig. Dort wird unter anderem ein Foto von ihr genommen. Sie, im Vordergrund mit einem Strohhut, hinter ihr die typisch runde Brücke.

Vier Jahre später gehen drei venezianische junge Männer zu einer Arbeitsvermittlung in Venedig. Sie wollen in die große weite Welt. ..Australien, Kanada. Der Vermittler überzeugt sie, dass Deutschland die richtige Wahl ist. Nein, nicht Hamburg, das ist ihnen zu nördlich, auf  Stuttgart fällt ihre Wahl. Nicht lange darauf lernen sich der junge Italiener und das Mädchen kennen. Sie erzählt ihm stolz, dass sie auch schon in Venedig war und als Beweis holt sie das besagte Foto. Er schaut es interessiert und aufmerksam an. Er entdeckt etwas.

Wissen sie, was noch darauf zu sehen ist?

Sie ahnen es!

Er ist ebenfalls auf dem Foto.

Und nun stellen sie sich einmal vor, welcher Logistik des Universums es bedarf, um diese zwei Personen zum ersten Mal und dann zum zweiten Mal zusammen kommen zu lassen und dies bis auf den heutigen Tag.

Ach, ist das schön!

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