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Liebe kommt nicht zufällig - und noch weniger absichtlich

Liebe kommt nicht zufällig - und noch weniger absichtlich

Ich kenne eine bemerkenswerte Frau. In jungen Jahren heiratete sie und bekam mit ihrem Mann zwei Kinder. Ihr Mann kam ums Leben, als sie Anfang dreißig war. Ihre Schwiegermutter hatte sie in gewisser Weise darauf vorbereitet. Sie sagte, dass ihr Sohn schon immer sehr intensiv gelebt habe und sie glaube, damit rechnen zu müssen, dass er kein gewöhnliches Leben und Sterben haben werde. Nun war sie also Witwe. In ihrem Beruf, sie war Pflegedienstleiterin, wurden ihr viele Söhne ihrer alten Damen angetragen. Sie winkte immer ab. Sie war glücklich mit ihrem Mann gewesen. Sie hatte ihn sehr geliebt. So hatte sie nicht das Bedürfnis, einen neuen Mann haben zu müssen.

Die Jahre vergingen. Sie beobachtete ihre Freundinnen, die immer suchten. “Ich verstehe Euch nicht”, sagte sie. “Warum sucht ihr immer? Wenn es sein soll, wird es so kommen. Das ist ganz einfach. Sollte mir der richtige Mann begegnen, so werde ich es wissen und bereit sein.” Den Rest des Eintrags lesen. »

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Der Froschkönig II

Der Umgang mit Traumsymbolen ist nicht einfach - es verlangt eine Menge Übung und Lösgelöstheit

Der Umgang mit Traumsymbolen ist nicht einfach - es verlangt eine Menge Übung und Lösgelöstheit

Gestern ist mir was wirklich Interessantes passiert. Ich hatte tagsüber einen Kontakt mit einem neuen Kunden entwickelt und war gespannt auf die Antwort. Als ich diese Antwort bemerkte, war ich gedanklich noch mit den Arbeiten einer Künstlerin beschäftigt und überlegte, ob ich da was draus machen könnte - und ganz plötzlich wurde mein Bildschirm schwarz und in bunten Buchstaben erschien machen.com. Nein, kein Spaß, ist wirklich passiert. Diese Domain gibt es übrigens tatsächlich: Klicken Sie einfach mal hier. >>

Was es so spannend macht, ist der Umstand, dass ich gar nichts gemacht hatte. Ich hatte weder auf einen Link geklickt, noch wäre da, wo sich meine Maus befand, ein Link, noch wäre mir diese Domain bekannt gewesen. Es ist einfach nur genau in diesem Augenblick passiert.

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Der Schlüssel ist die Liebe

Alles beginnt und endet mit der Frage, ob Sie sich selbst lieben können.

Alles beginnt und endet mit der Frage, ob Sie sich selbst lieben können.

Wie hübsch ist ein Pilz? Und ob er sich selbst auch schön findet?

Alles beginnt und endet mit der Frage: Liebe ich mich selbst? Nehme ich mich selbst so an, wie ich bin? Und der Schlüssel zu allem ist die Frage: Wie finde ich heraus, wer oder was “bin ich?

Es ist viele Jahre her, da fuhr ich auf dem Rücksitz eines sehr großen Autos. Draußen glitt die Nacht an uns vorbei und an meiner Seite saß das hässlichste Kind, das ich in meinem Leben je gesehen hatte. Es saß da und glotzte mich an, während ich selbst, fast gelähmt vor Entsetzen, allenfalls aus den Augenwinkeln zurück schauen konnte. Vielmehr versuchte ich, überhaupt nicht hinzuschauen!

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Fingerhut

… denn sie säen nicht und sie ernten nicht, aber der Schöpfer erhält sie doch.

Wie ist das nun mit dem Säen und der Ernte? Können wir nur ernten, was zu irgend einem Zeitpunkt gesät worden  ist?

Wie ist das nun mit dem Säen und der Ernte? Können wir nur ernten, was zu irgend einem Zeitpunkt gesät worden ist?

Wie ist das nun mit dem Säen und der Ernte? Können wir nur ernten, was zu irgend einem Zeitpunkt gesät worden  ist? Müssen wir also die Ernte anderer Menschen einfahren? Müssen Nachkommen von  uns unsere Saat ernten?

Ja, so ist es ganz offensichtlich. Um das zu erkennen, müssen wir uns nur umschauen oder Zeitung lesen. Immer kann man dieses Prinzip wiederfinden

Was sagt mein Garten dazu?

Ich liebe es, zu beobachten, was in meinem Garten aufgeht. Ich trainiere oft meine Beobachtungs- und Erkenntnisfähigkeit an den kleinen Sämlingen. Es ist kaum zu glauben, wie sehr sie sich im ganz frühen Stadium bereits unterscheiden. In diesem Sommer entdeckte ich Sämlinge, die mir zwar bekannt vorkamen und die ich auch benennen konnte, aber nicht recht glauben wollte, dass sie in meinem Vorgarten keimen und  sprießen  sollten. Es waren kleine Fingerhutpflänzchen. Ich erinner mich sehr wohl, dass ich vor etwa 5 Jahren aus dem Wald eine Pflanze geholt hatte und sie in meinen Vorgarten gesetzt hatte. Sie war angewachsen und hatte auch geblüht, aber dann war sie verschwunden. Ich weiß, sie lebt nur 2 Jahre und dann müssen ihre Nachkommen ihren Platz einnehmen. Was war geschehen?

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Ich kenne den Weg …

Kennen Sie das: Sie hängen irgendwie komplett fest?

Kommt gut, oder?! :-)

Hatte ich heute mittag. Schon am morgen bemerkte ich, wie mir die Ideen ausgingen und sich mein Denken um etwas ganz anderes, etwas “Grundsätzlicherem” drehte. Manchmal ist es einfach richtig, diesem Streben nach grundsätzlicher Klarheit nachzugeben … und manchmal lenkt es nur ab!

Twyla Tharp beschreibt in ihrem Buch The Creative Habit (leider nur in englisch) eine Szene, wie sie in ihrem Tanzstudio steht, eine Tanzpremiere vor Augen, die in acht Wochen stattfinden soll, eine Dance Company im Nacken, die bald anrücken wird - und gänzlich ohne Idee, was sie denn choreographieren wird! Und sie kommentiert diese Szene etwa wie folgt:

Ein leerer Raum, eine Premiere und mehrere, schon ausverkaufte Vorstellungen - und keine Idee. Aber wir sind Profis. Wir können mit diesem Druck umgehen …

Als ich heute mittag in dieser Situation war, war mein Gedanke, auszubrechen und in gewisser Weise die Bühne zu verlassen. Ich griff mir mein Sportzeug und ging in die Halle zum Workout - ging auf den Stepper, bis mir das Wasser aus allen Poren schoss. Und es hat sooo gut getan. :-)

Als ich dann wieder an meinen Schreibtisch zurück kehrte, war die Blockade nicht weg, aber ich hatte einfach mal losgelassen und etwas anderes gemacht - ich hatte die Maschine in mir sich selbst überlassen, um später eine Entscheidung treffen zu können.

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Bob, der Baumeister

Kreative Übungen lassen einen den schöpferischen Geist in Aktion erleben.

Kreative Übungen lassen einen den schöpferischen Geist in Aktion erleben.

Wozu sind kreative Übungen eigentlich gut? Gegenfrage: Wozu sind Gebete gut?

Der langjährige Fernsehmoderator Fliege erzählte in einem seiner Bücher von einem Erlebnis, das er in einer Kirche hatte. In Gedanken versunken saß er da und wollte eigentlich beten, als ihm plötzlich klar geworden sei, dass ein Gebet ohne die Anwesenheit Gottes sinnlos sei. Er brauchte das Gefühl der Anwesenheit Jesu oder Gottes - also eines Zuhörers.

Mit den kreativen Übungen ist es ähnlich. Sie lassen einen den schöperischen Geist erleben, der uns durchströmt. Den Atem Gottes, wenn man so will.

Vor Jahren schwebte mir mal die Idee vor, etwas mit Bauklötzchen zu machen. Also flitzte ich in ein Spielwarengeschäft und kaufte mir einen Karton mit Bauklötzchen, die ich erst mal zu Hause in die Ecke stellte - ich brauchte eine kleine schöpferische Pause … die dauerte etwa ein Jahr.

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Malen befreit III - der Schluss

Frei zu sein ist viel schwieriger, als man vielleicht annehmen würde.

Frei zu sein ist viel schwieriger, als man vielleicht annehmen würde.

Jetzt war ich also frei! Was bedeutet, frei zu sein? Wenn man über Freiheit nachdenkt, denkt man an so manches aber wahrscheinlich zuletzt an Selbstverantwortung.

Wenn man niemandem mehr die Verantwortung zuschieben kann, für das, was einem geschieht oder geschehen ist, wenn man wirklich aufhört über Schuld nachzudenken, und vorher und nachher, wenn man also nur noch an Hier, Jetzt und an das, was sich daraus machen lässt denkt, ich glaube, dann hat man die Freiheit ein gutes Stück weit realisiert.

Um es vorweg zu nehmen, an diesem Punkt war ich dann wohl doch noch nicht …

Ich saß also am abend wieder am Tisch, das weiße Blatt vor mir, die Farbstifte um mich herum und mit einem leeren Kopf.  Es fiel mir kein Bild ein - wahrscheinlich auch deshalb, weil ich noch zu sehr von meinem Traum überwältigt war.  Ich ließ das Bildermalen sein.  An diesem Abend, am nächsten Abend und auch in der ganzen Woche. Und das Malen hatte ich auch nur deshalb nicht ganz vergessen, weil ich die Malsachen nicht weggeräumt hatte.

Etwa eine Woche später, der Stress bei der Arbeit hatte deutlich zugenommen, fiel mir endlich wieder etwas ein. Mit etwas einfallen meine ich, dass etwas aufs Blatt wollte ohne dass ich großen Einfluss nehmen musste.  Ich hatte keinen Plan, keine Absicht etwa wie bei der Brücke, die ich zwei Tage lang auf meinem inneren Monitor gesehen hatte. Diesmal saß ich am Tisch und ich malte einen blauen Verlauf … einen Fluss, oder einen breiteren Wasserlauf.  Ein Weg führte durch Wiesen an eine Stelle am Ufer, an der ein Boot angetäut war. An dieser Stelle war auch ein Stab in die Erde gesteckt, an dem ein Signalhorn hing.  Auf der anderen Seite des Wassers stand eine kleine Hütte, aus der Licht schimmerte. Weit und breit war niemand zu sehen. Auf der anderen Seite des Wasserlaufs ging der Weg an dieser kleinen Hütte vorbei weiter nach irgendwo hin.

Ich dachte darüber nach, dass dieses Bild wohl eine Situation meines Lebens festhielt.  Auf dem Weg von irgendwohin nach irgendwohin, aufgehalten durch etwas, das nach einem Fährmann rief, der aber nicht zu sehen war. Mehr fiel mir nicht dazu ein. Auch im Traum erhielt ich keine Antwort auf diese Situation. Auch nicht in der Kontemplation. Ich wollte unbedingt hinüber auf die andere Seite, aber ich wusste nicht wie. Es ist ganz erstaunlich, wie schnell man vergessen kann, dass, wenn man frei ist oder frei sein will, man selbst der Fährmann ist … Den Rest des Eintrags lesen. »

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