Artikel getaggt mit Freiheit

Sich träumen

Ipod nano

Ipod nano

Ich bin eine Frau, die in die Jahre gekommen ist. Ich habe eine schönes Leben gelebt und Dinge erlebt, die ich mir zu leben vorgenommen hatte. Jetzt arbeite ich nicht mehr und mein Leben hat eine andere und neue Struktur erfahren.  Das ist gut so, weil sich ja auch die Umstände geändert haben. Das Leben wird entrümpelt. Altes darf gehen und Neues kommt (hoffentlich) dazu.

Neulich hatten wir ein kleines Familientreffen. Mein Schwiegersohn hatte seinen neuen iPod dabei. Als alle Kinder endlich mal ihre Neugier und Freude an dem Gerät gestillt hatten, setzte sich mein Schwiegersohn zu mir, um es mir zu erklären. Zugegeben, es ist ein sehr kleines Gerät und meine Augen können die Symbole nicht so leicht entziffern und meine Finger wirken darauf etwas ungelenk. Mein Mann gab mir sehr schnell den guten  Rat, dass dies nichts für mich sei. Ich würde so etwas nicht brauchen.

Ich wehrte mich augenblicklich und wie von der Tarantel gestochen.

Kann ich das nicht für mich selbst entscheiden? Wer außer mir selbst kann und darf entscheiden, wie ich mich weiterentwickeln will? Was ich mir zumuten will, wovon ich mich abschneiden will oder aber gar nicht?

Wie fatal ist es, zu sagen, das mache ich jetzt nicht mehr, wenn es nicht mein ureigenster Entschluss ist, es zu tun oder zu lassen. Bequemer ist es oftmals. Aber es passt nicht zu mir und deshalb habe ich beschlossen, die Dinge auszuprobieren, die auf mich zukommen und mich einladen.

Ich kann dann entscheiden, ob ich ihr Gast oder gar ihr Besitzer werden möchte. Ob ich weiterhin meinen Träumen, die mir begegnen, Raum und die Möglichkeit einer Verwirklichung geben will oder sie weiterschicken will.

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Sanfte, träumende Hügel

Auch Landschaften sind lebendige Träume

Auch Landschaften sind lebendige Träume

In diesem Herbst besuchte ich zum ersten Mal den Staat Washington. Könnte sein, dass dies meine neue Leidenschaft wird. Ich hatte zuvor schon des öfteren aus dem Flugzeug auf dieses Land geschaut auf dem Weg von Frankfurt nach San Francisco. Immer schon dachte ich, dass es eines Geologen bedarf, um diese Landschaft und ihre Strukturen zu deuten. Es sieht phantastisch aus. Und wie kurz zuvor gerade vom Schöpfer erschaffen.

Und dann dieses Land von Angesicht zu Angesicht. Der Osten von Washington  besteht aus rollenden Hügeln. Sanft löst ein kleinerer Hügel einen größeren ab, es geht rauf und runter und runter und rauf.

Ich habe in Erfahrung gebracht, dass das Untergrundgestein Basalt ist. Der ist schwarz und vulkanischen Ursprungs. Darüber hat der Wind fruchtbaren Löß geweht. Es ist eine Landschaft, die der Wind geformt hat. Aber nach dem Wind kam der Mensch. Und er hat aus dieser Naturlandschaft eine Kulturlandschaft geschaffen. Und es ist ihm großartig gelungen. Alle diese Hügel und auch Täler (denn kein Hügel ist ohne Tal) tragen riesenhafte Felder. Ihre Bearbeitung hinterlässt zauberhafte Strukturen, die durch die jahreszeitliche Prägung noch verstärkt werden. Man steht auf einem Hügel und kann trunken werden von der Schönheit und Wirkung dieser Landschaft. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Goldfieber

Goldgräber aus dem letzten Jahrhundert

Goldgräber aus dem letzten Jahrhundert

Kalifornien ist berühmt. Dort ist Hollywood, San Francisco, Nappa valley (Wein), Silicon valley, Intel, Berkeley, Arnold Schwarzenegger, San Andreas Graben,(Erdbeben!) und Gold. Die ersten Siedler waren die spanischen Missionare, die entlang der Küste ihre Missionsstationene bauten. Es gab dort Indianer und Missionare eben. Den Indianern brachte man mühsam Landbau bei und Masern. Wie Sie vielleicht wissen, starben über drei Viertel der Eingeborenen an dieser Infektionskrankheit, gegen die sie keine Antikörper besaßen. Es mangelte danach noch mehr an Menschen in diesem großen Land. Es kamen aber auch Siedler aus Europa. Wer von Ihnen schon einmal über ein Gebirge wie die Alpen oder gar über die riesenhaften Rocky Mountains geflogen ist, kann sich kaum vorstellen, wie Menschen überhaupt diese Barrieren aus Fels überwinden konnten.

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Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Es ist wirklich das Land, in dem große Träume wahr werden können.

Es ist wirklich das Land, in dem große Träume wahr werden können.

Ich habe Verwandtschaft in USA und fahre deshalb seit vielen Jahren immer wieder dorthin. Schon lange habe ich mit diesem Land ein Problem, aber ich wollte es mir nie eingestehen. Bei meinem ersten Besuch, es war im April, gingen wir auch in den  Wald. Im Osten gibt es ja ausgedehnte Wälder. Ich bemerkte sofort die karge Vegetation und tat den (inzwischen berühmten) Spruch: “Hier gibt`s ja nicht einmal Scharbockskraut”. Vermutlich werden Sie dieses Kraut nicht kennen. Es ist ein wunderhübsches Blümchen, das sich zu richtigen Teppichen ausbreitet und sehr gelb glänzt. Die Blüte ist Gänseblümchen groß. (Das wirklich besondere an dieser Pflanze ist, dass sie sich ungeschlechtlich vermehrt. Aus den Blattachseln springen Brutknospen heraus, die zu neuen Pflanzen werden können. Darüber hinaus hat man aus eben diesen Brutknospen falsche Kapern hergestellt) Zugegeben ist der Name einfach blöd und albern.

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Gedankenspuren

Entscheidend ist nicht, was wir haben, sondern was wir draus machen!

Entscheidend ist nicht, was wir haben, sondern was wir draus machen!

Das ist etwas, das mir oft begegnet: sich mit anderen zu vergleichen, oder die eigene Situation mit der anderer zu vergleichen. Wie und was wir vergleichen, zeigt dann aber nicht was ist, sondern wie wir denken und worauf unsere Aufmerksamkeit ruht.

Ja, wenn ich soviel Geld hätte, wie der, dann könnte ich das auch,“ … ist eine solche Betrachtungsweise. Sie offenbart aber nicht, was ist, sondern nur, wie der einzelne sich selbst sieht: „Ich kann nicht, weil ich nicht habe …

Natürlich ist es wichtig, zu überprüfen, was wir haben. Wenn man das als Bild malen würde, wäre es eine Bestandsaufnahme darüber, welche Art von Schiff wir haben und in welchem Hafen es liegt. Jeder hat eine bestimmte Art von Boot oder Schiff, jeder liegt in irgendeinem Hafen. Darin sind wir alle gleich.

Entscheidend ist aber nicht so sehr, was wir haben, sondern was wir daraus machen! Welchen Sinn ergibt es, wenn wir unser Ruderboot mit einem Dreimaster vergleichen? Da das eben keinen Sinn ergibt, ist es auch sinnlos, lang darüber zu lamentieren, was man alles nicht hat oder hatte, oder wie übel einem das eigene Schicksal mitgespielt hat!

Ich hatte dieser Tage Gelegenheit, einen Artikel dazu für den Blog missbrauch-ist-gewalt.de zu schreiben. Bitte erlauben Sie mir daher, meine Gedanken heute mal dort fortsetzen. Lesen Sie also hier weiter >>

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So geht’s auch!

Interessant sind die Menschen, denen man auf seinem Weg begegnet. Nicht alle sind wichtig ...

Interessant sind die Menschen, denen man auf seinem Weg begegnet. Nicht alle sind wichtig ...

Kommt ein Mann in die Apotheke und fragt nach einem Mittel gegen Kakerlaken. Der Apotheker, ein merkwürdig schrullig wirkender, älterer Herr mit einem Zwicker auf der Nase, sagt mit einer heißeren, an den Wahnsinn erinnernden Stimme:

Hier hab ich ein wunderbares Mittel! Sie greifen sich eine Kakerlake, streuen ihr dieses Pulver in die Augen und schon in kurzer Zeit wird die Kakerlake zu Grunde gegangen sein!”

Der Mann runzelt die Stirn und sagt:

“Sagen Sie, ha’m Sie sie noch alle? Wenn ich die Kakerlake schon habe, dann schlage ich sie doch einfach tot!”

Der Apotheker schaut ihn eine Weile an, während er sein Kind nachdenklich reibt.

“Na ja,” sagt er schließlich halblaut, “so geht’s natürlich auch …!”

Wir haben, wie schon an anderer Stelle berichet, zwei Katzen. Einen Kater, der jetzt ziemlich genau 3 Jahre alt ist, und ein kleines Katzenmädchen, dass jetzt etwa sechs Monate alt ist. Als wir mit der Kleinen vor ein paar Tagen beim Tierarzt zum impfen waren, öffnete die Ärztin das Türchen der Transportbox, aber die kleine Katze streckte nur die Nase heraus. Die Ärztin schaute eine Weile hin, dann schloss sie das Türchen wieder und öffnete den oberen Ausgang - woraufhin die kleine Katze sofort herausgesprungen kam.

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Malen befreit III - der Schluss

Frei zu sein ist viel schwieriger, als man vielleicht annehmen würde.

Frei zu sein ist viel schwieriger, als man vielleicht annehmen würde.

Jetzt war ich also frei! Was bedeutet, frei zu sein? Wenn man über Freiheit nachdenkt, denkt man an so manches aber wahrscheinlich zuletzt an Selbstverantwortung.

Wenn man niemandem mehr die Verantwortung zuschieben kann, für das, was einem geschieht oder geschehen ist, wenn man wirklich aufhört über Schuld nachzudenken, und vorher und nachher, wenn man also nur noch an Hier, Jetzt und an das, was sich daraus machen lässt denkt, ich glaube, dann hat man die Freiheit ein gutes Stück weit realisiert.

Um es vorweg zu nehmen, an diesem Punkt war ich dann wohl doch noch nicht …

Ich saß also am abend wieder am Tisch, das weiße Blatt vor mir, die Farbstifte um mich herum und mit einem leeren Kopf.  Es fiel mir kein Bild ein - wahrscheinlich auch deshalb, weil ich noch zu sehr von meinem Traum überwältigt war.  Ich ließ das Bildermalen sein.  An diesem Abend, am nächsten Abend und auch in der ganzen Woche. Und das Malen hatte ich auch nur deshalb nicht ganz vergessen, weil ich die Malsachen nicht weggeräumt hatte.

Etwa eine Woche später, der Stress bei der Arbeit hatte deutlich zugenommen, fiel mir endlich wieder etwas ein. Mit etwas einfallen meine ich, dass etwas aufs Blatt wollte ohne dass ich großen Einfluss nehmen musste.  Ich hatte keinen Plan, keine Absicht etwa wie bei der Brücke, die ich zwei Tage lang auf meinem inneren Monitor gesehen hatte. Diesmal saß ich am Tisch und ich malte einen blauen Verlauf … einen Fluss, oder einen breiteren Wasserlauf.  Ein Weg führte durch Wiesen an eine Stelle am Ufer, an der ein Boot angetäut war. An dieser Stelle war auch ein Stab in die Erde gesteckt, an dem ein Signalhorn hing.  Auf der anderen Seite des Wassers stand eine kleine Hütte, aus der Licht schimmerte. Weit und breit war niemand zu sehen. Auf der anderen Seite des Wasserlaufs ging der Weg an dieser kleinen Hütte vorbei weiter nach irgendwo hin.

Ich dachte darüber nach, dass dieses Bild wohl eine Situation meines Lebens festhielt.  Auf dem Weg von irgendwohin nach irgendwohin, aufgehalten durch etwas, das nach einem Fährmann rief, der aber nicht zu sehen war. Mehr fiel mir nicht dazu ein. Auch im Traum erhielt ich keine Antwort auf diese Situation. Auch nicht in der Kontemplation. Ich wollte unbedingt hinüber auf die andere Seite, aber ich wusste nicht wie. Es ist ganz erstaunlich, wie schnell man vergessen kann, dass, wenn man frei ist oder frei sein will, man selbst der Fährmann ist … Den Rest des Eintrags lesen. »

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