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Sanfte, träumende Hügel

Auch Landschaften sind lebendige Träume

Auch Landschaften sind lebendige Träume

In diesem Herbst besuchte ich zum ersten Mal den Staat Washington. Könnte sein, dass dies meine neue Leidenschaft wird. Ich hatte zuvor schon des öfteren aus dem Flugzeug auf dieses Land geschaut auf dem Weg von Frankfurt nach San Francisco. Immer schon dachte ich, dass es eines Geologen bedarf, um diese Landschaft und ihre Strukturen zu deuten. Es sieht phantastisch aus. Und wie kurz zuvor gerade vom Schöpfer erschaffen.

Und dann dieses Land von Angesicht zu Angesicht. Der Osten von Washington  besteht aus rollenden Hügeln. Sanft löst ein kleinerer Hügel einen größeren ab, es geht rauf und runter und runter und rauf.

Ich habe in Erfahrung gebracht, dass das Untergrundgestein Basalt ist. Der ist schwarz und vulkanischen Ursprungs. Darüber hat der Wind fruchtbaren Löß geweht. Es ist eine Landschaft, die der Wind geformt hat. Aber nach dem Wind kam der Mensch. Und er hat aus dieser Naturlandschaft eine Kulturlandschaft geschaffen. Und es ist ihm großartig gelungen. Alle diese Hügel und auch Täler (denn kein Hügel ist ohne Tal) tragen riesenhafte Felder. Ihre Bearbeitung hinterlässt zauberhafte Strukturen, die durch die jahreszeitliche Prägung noch verstärkt werden. Man steht auf einem Hügel und kann trunken werden von der Schönheit und Wirkung dieser Landschaft. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Goldfieber

Goldgräber aus dem letzten Jahrhundert

Goldgräber aus dem letzten Jahrhundert

Kalifornien ist berühmt. Dort ist Hollywood, San Francisco, Nappa valley (Wein), Silicon valley, Intel, Berkeley, Arnold Schwarzenegger, San Andreas Graben,(Erdbeben!) und Gold. Die ersten Siedler waren die spanischen Missionare, die entlang der Küste ihre Missionsstationene bauten. Es gab dort Indianer und Missionare eben. Den Indianern brachte man mühsam Landbau bei und Masern. Wie Sie vielleicht wissen, starben über drei Viertel der Eingeborenen an dieser Infektionskrankheit, gegen die sie keine Antikörper besaßen. Es mangelte danach noch mehr an Menschen in diesem großen Land. Es kamen aber auch Siedler aus Europa. Wer von Ihnen schon einmal über ein Gebirge wie die Alpen oder gar über die riesenhaften Rocky Mountains geflogen ist, kann sich kaum vorstellen, wie Menschen überhaupt diese Barrieren aus Fels überwinden konnten.

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Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Es ist wirklich das Land, in dem große Träume wahr werden können.

Es ist wirklich das Land, in dem große Träume wahr werden können.

Ich habe Verwandtschaft in USA und fahre deshalb seit vielen Jahren immer wieder dorthin. Schon lange habe ich mit diesem Land ein Problem, aber ich wollte es mir nie eingestehen. Bei meinem ersten Besuch, es war im April, gingen wir auch in den  Wald. Im Osten gibt es ja ausgedehnte Wälder. Ich bemerkte sofort die karge Vegetation und tat den (inzwischen berühmten) Spruch: “Hier gibt`s ja nicht einmal Scharbockskraut”. Vermutlich werden Sie dieses Kraut nicht kennen. Es ist ein wunderhübsches Blümchen, das sich zu richtigen Teppichen ausbreitet und sehr gelb glänzt. Die Blüte ist Gänseblümchen groß. (Das wirklich besondere an dieser Pflanze ist, dass sie sich ungeschlechtlich vermehrt. Aus den Blattachseln springen Brutknospen heraus, die zu neuen Pflanzen werden können. Darüber hinaus hat man aus eben diesen Brutknospen falsche Kapern hergestellt) Zugegeben ist der Name einfach blöd und albern.

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Der Schlüssel ist die Liebe

Alles beginnt und endet mit der Frage, ob Sie sich selbst lieben können.

Alles beginnt und endet mit der Frage, ob Sie sich selbst lieben können.

Wie hübsch ist ein Pilz? Und ob er sich selbst auch schön findet?

Alles beginnt und endet mit der Frage: Liebe ich mich selbst? Nehme ich mich selbst so an, wie ich bin? Und der Schlüssel zu allem ist die Frage: Wie finde ich heraus, wer oder was “bin ich?

Es ist viele Jahre her, da fuhr ich auf dem Rücksitz eines sehr großen Autos. Draußen glitt die Nacht an uns vorbei und an meiner Seite saß das hässlichste Kind, das ich in meinem Leben je gesehen hatte. Es saß da und glotzte mich an, während ich selbst, fast gelähmt vor Entsetzen, allenfalls aus den Augenwinkeln zurück schauen konnte. Vielmehr versuchte ich, überhaupt nicht hinzuschauen!

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Geld isses?

Geld kann man nicht anziehen, Menschen schon!

Geld kann man nicht anziehen, Menschen schon!

Wenn es Ihnen ähnlich ergangen ist, wie mir, dann haben Sie dutzende von Erfolgsbücher gelesen, an unzähligen Diskussionsrunden teilgenommen und irgendwann festgestellt: “das isses nicht!”

Nun, um der Wahrheit die Ehre zu geben, in allen Positiv-denk-dich-sau-reich-und-sexy-Bücher steht das eine oder andere brauchbare. In bestimmten Büchern steht sogar eine Menge davon drin und sind richtig gut. Ich habe auch nicht alle gelesen, die es gibt, aber in denen, die ich gelesen habe, fand ich nirgendwo den schockierenden Hinweis:

Geld ist neutral. Es hat keine Anziehung - Sie können es nicht anziehen!

Wer weiß, vielleicht versuchen es deshalb so viele, sich irgendwie reich zu denken oder sich Kontoauszüge vorzustellen, auf dem die magische Zahl +1.000.000 steht. Oder sie malen Geldscheine, um mit dem Geld zu kommunizieren. Ehrlich jetzt, wie krank ist das denn?!

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Ich kenne den Weg …

Kennen Sie das: Sie hängen irgendwie komplett fest?

Kommt gut, oder?! :-)

Hatte ich heute mittag. Schon am morgen bemerkte ich, wie mir die Ideen ausgingen und sich mein Denken um etwas ganz anderes, etwas “Grundsätzlicherem” drehte. Manchmal ist es einfach richtig, diesem Streben nach grundsätzlicher Klarheit nachzugeben … und manchmal lenkt es nur ab!

Twyla Tharp beschreibt in ihrem Buch The Creative Habit (leider nur in englisch) eine Szene, wie sie in ihrem Tanzstudio steht, eine Tanzpremiere vor Augen, die in acht Wochen stattfinden soll, eine Dance Company im Nacken, die bald anrücken wird - und gänzlich ohne Idee, was sie denn choreographieren wird! Und sie kommentiert diese Szene etwa wie folgt:

Ein leerer Raum, eine Premiere und mehrere, schon ausverkaufte Vorstellungen - und keine Idee. Aber wir sind Profis. Wir können mit diesem Druck umgehen …

Als ich heute mittag in dieser Situation war, war mein Gedanke, auszubrechen und in gewisser Weise die Bühne zu verlassen. Ich griff mir mein Sportzeug und ging in die Halle zum Workout - ging auf den Stepper, bis mir das Wasser aus allen Poren schoss. Und es hat sooo gut getan. :-)

Als ich dann wieder an meinen Schreibtisch zurück kehrte, war die Blockade nicht weg, aber ich hatte einfach mal losgelassen und etwas anderes gemacht - ich hatte die Maschine in mir sich selbst überlassen, um später eine Entscheidung treffen zu können.

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Gedankenspuren

Entscheidend ist nicht, was wir haben, sondern was wir draus machen!

Entscheidend ist nicht, was wir haben, sondern was wir draus machen!

Das ist etwas, das mir oft begegnet: sich mit anderen zu vergleichen, oder die eigene Situation mit der anderer zu vergleichen. Wie und was wir vergleichen, zeigt dann aber nicht was ist, sondern wie wir denken und worauf unsere Aufmerksamkeit ruht.

Ja, wenn ich soviel Geld hätte, wie der, dann könnte ich das auch,“ … ist eine solche Betrachtungsweise. Sie offenbart aber nicht, was ist, sondern nur, wie der einzelne sich selbst sieht: „Ich kann nicht, weil ich nicht habe …

Natürlich ist es wichtig, zu überprüfen, was wir haben. Wenn man das als Bild malen würde, wäre es eine Bestandsaufnahme darüber, welche Art von Schiff wir haben und in welchem Hafen es liegt. Jeder hat eine bestimmte Art von Boot oder Schiff, jeder liegt in irgendeinem Hafen. Darin sind wir alle gleich.

Entscheidend ist aber nicht so sehr, was wir haben, sondern was wir daraus machen! Welchen Sinn ergibt es, wenn wir unser Ruderboot mit einem Dreimaster vergleichen? Da das eben keinen Sinn ergibt, ist es auch sinnlos, lang darüber zu lamentieren, was man alles nicht hat oder hatte, oder wie übel einem das eigene Schicksal mitgespielt hat!

Ich hatte dieser Tage Gelegenheit, einen Artikel dazu für den Blog missbrauch-ist-gewalt.de zu schreiben. Bitte erlauben Sie mir daher, meine Gedanken heute mal dort fortsetzen. Lesen Sie also hier weiter >>

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