Artikel getaggt mit Disziplin

Der Schlüssel ist die Liebe

Alles beginnt und endet mit der Frage, ob Sie sich selbst lieben können.

Alles beginnt und endet mit der Frage, ob Sie sich selbst lieben können.

Wie hübsch ist ein Pilz? Und ob er sich selbst auch schön findet?

Alles beginnt und endet mit der Frage: Liebe ich mich selbst? Nehme ich mich selbst so an, wie ich bin? Und der Schlüssel zu allem ist die Frage: Wie finde ich heraus, wer oder was “bin ich?

Es ist viele Jahre her, da fuhr ich auf dem Rücksitz eines sehr großen Autos. Draußen glitt die Nacht an uns vorbei und an meiner Seite saß das hässlichste Kind, das ich in meinem Leben je gesehen hatte. Es saß da und glotzte mich an, während ich selbst, fast gelähmt vor Entsetzen, allenfalls aus den Augenwinkeln zurück schauen konnte. Vielmehr versuchte ich, überhaupt nicht hinzuschauen!

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Augenblick, bitte

Alles hinter sich lassen und neu anfangen - das ist oft nur eine Illusion!

Alles hinter sich lassen und neu anfangen - das ist oft nur eine Illusion!

Wenn ich in meinem letzten Beitrag darüber philosphiert habe, wie wichtig aus meiner Sicht Konzentration ist, will ich heute ein paar Gedanken zur Wirklichkeit äußern.

Ein Mann sitzt mit aufgestütztem Kopf am Tisch und grübelt. Gott schaut ihm eine Weile zu, dann fragt er:

Worüber denkst du nach?

Hmmm,“ brummt der „ich überlege, wieviel wohl für dich eine Million Euro sind.

Ohne zu zögern antwortet Gott: „Einen Cent!

Der Mann nickt nachdenklich.

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Stecknadeln und Telefonbücher

Eine Rakete kann den Orbit nur deshalb verlassen, weil eine gewaltige Kraft auf einen einzigen Punkt konzentriert ist.

Eine Rakete kann den Orbit nur deshalb verlassen, weil eine gewaltige Kraft auf einen einzigen Punkt konzentriert ist.

Als ich vor Jahren mein Geschäft verkaufte, schaute mir ein Freund, Mittelständler mit 60 Mitarbeitern und sehr erfolgreich, tief in die Augen und fragte, was ich denn nun machen wolle. Ich antwortete ihm, dass ich wohl einen Verlag gründen wolle. Er hielt seinen Blick fest auf mich gerichtet - und dann endlich sagte er:

Raimund, du kannst alles machen was du willst, aber du brauchst Kunden, die das bezahlen!

Wie Recht er hatte! Wer sind Ihre Kunden?

Wir hatten auf diesem Blog schon verschiedentlich darüber gesprochen, dass, wenn Sie Ihren Traum leben wollen, also etwas anderes machen wollen als jetzt, werden Sie ganz sicher an einen Punkt kommen, an dem Sie sich oder ein Produkt oder eine Dienstleistung verkaufen müssen. Der Augenblick der Wahrheit, wenn Sie so wollen.

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Malen befreit III - der Schluss

Frei zu sein ist viel schwieriger, als man vielleicht annehmen würde.

Frei zu sein ist viel schwieriger, als man vielleicht annehmen würde.

Jetzt war ich also frei! Was bedeutet, frei zu sein? Wenn man über Freiheit nachdenkt, denkt man an so manches aber wahrscheinlich zuletzt an Selbstverantwortung.

Wenn man niemandem mehr die Verantwortung zuschieben kann, für das, was einem geschieht oder geschehen ist, wenn man wirklich aufhört über Schuld nachzudenken, und vorher und nachher, wenn man also nur noch an Hier, Jetzt und an das, was sich daraus machen lässt denkt, ich glaube, dann hat man die Freiheit ein gutes Stück weit realisiert.

Um es vorweg zu nehmen, an diesem Punkt war ich dann wohl doch noch nicht …

Ich saß also am abend wieder am Tisch, das weiße Blatt vor mir, die Farbstifte um mich herum und mit einem leeren Kopf.  Es fiel mir kein Bild ein - wahrscheinlich auch deshalb, weil ich noch zu sehr von meinem Traum überwältigt war.  Ich ließ das Bildermalen sein.  An diesem Abend, am nächsten Abend und auch in der ganzen Woche. Und das Malen hatte ich auch nur deshalb nicht ganz vergessen, weil ich die Malsachen nicht weggeräumt hatte.

Etwa eine Woche später, der Stress bei der Arbeit hatte deutlich zugenommen, fiel mir endlich wieder etwas ein. Mit etwas einfallen meine ich, dass etwas aufs Blatt wollte ohne dass ich großen Einfluss nehmen musste.  Ich hatte keinen Plan, keine Absicht etwa wie bei der Brücke, die ich zwei Tage lang auf meinem inneren Monitor gesehen hatte. Diesmal saß ich am Tisch und ich malte einen blauen Verlauf … einen Fluss, oder einen breiteren Wasserlauf.  Ein Weg führte durch Wiesen an eine Stelle am Ufer, an der ein Boot angetäut war. An dieser Stelle war auch ein Stab in die Erde gesteckt, an dem ein Signalhorn hing.  Auf der anderen Seite des Wassers stand eine kleine Hütte, aus der Licht schimmerte. Weit und breit war niemand zu sehen. Auf der anderen Seite des Wasserlaufs ging der Weg an dieser kleinen Hütte vorbei weiter nach irgendwo hin.

Ich dachte darüber nach, dass dieses Bild wohl eine Situation meines Lebens festhielt.  Auf dem Weg von irgendwohin nach irgendwohin, aufgehalten durch etwas, das nach einem Fährmann rief, der aber nicht zu sehen war. Mehr fiel mir nicht dazu ein. Auch im Traum erhielt ich keine Antwort auf diese Situation. Auch nicht in der Kontemplation. Ich wollte unbedingt hinüber auf die andere Seite, aber ich wusste nicht wie. Es ist ganz erstaunlich, wie schnell man vergessen kann, dass, wenn man frei ist oder frei sein will, man selbst der Fährmann ist … Den Rest des Eintrags lesen. »

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Malen befreit II

Es ist unsere Kreativität, die wie ein sanfter Windhauch durch unser Leben wiegt und alles verändern kann

Es ist unsere Kreativität, die wie ein sanfter Windhauch durch unser Leben wiegt und alles verändern kann - wenn wir sie denn in uns zulassen!

Nachdem ich in meinem Artikel von gestern schon über dieses spontane Bild berichtet hatte, möchte ich Ihnen heute erzählen, wie es weiter ging.  Malen, vor allem ganz spontanes und absichtsloses Malen, vielleicht sogar während Sie ein Mantra singen (oder ein Lied, dass Ihnen ganz besonders gut gefällt), kann eine starke Wirkung nach sich ziehen!

Als ich am nächsten Morgen mit diesen beiden Gedanken aufgewacht war, war die Lust an schierer Kreativität in mir geweckt.  Ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht mit diesem Bild, aber im Verlaufe dieses Tages fiel mir nichts mehr dazu ein, obwohl ich oft darüber nachdachte.

In der folgenden Nacht hatte ich einen Traum. In diesem Traum war ich Insasse in einem Gefängnis und wie es schien, gab es keine Entlassungen. Alle Gefangenen waren gefangen auf Lebenszeit. Es ging ein Gerücht um, dass es in diesem Gefängnis eine Geheimorganisation gebe, die gegen Bezahlung dabei behilflich war, aus diesem Gefängnis zu entkommen. Es hieß, man könne diese Leute nicht erreichen - sie würden mit dem jeweiligen Kandidaten in Verbindung treten. Mit dieser Erinnerung wachte ich auf.

Wow,” dachte ich, “Gefängnis … Lebenslänglich … Geheimorganisation … das klingt wie eine Metapher auf das Leben in einem menschlichen Körper und diese Geheimorganisation ist wie eine Religion, die einen Ausweg kennt … wow!

Als allererstes an diesem morgen, nach Aufstehen und Zähneputzen, machte ich eine Kontemplation.  Ich war mir ganz sicher, dass dieser Traum mit dem Bild von der Mauer zu tun hatte - und jetzt hatte ich den Eindruck, dass das keine Mauer war, die hinter mir lag, sondern eine, die vor mir lag.  Es war etwas, das mich von innerer Freiheit trennte! Deshalb die Kontemplation. Wie konnte ich diese Leute treffen, die mir helfen konnten, frei zu sein?

Aus der Kontemplation nahm ich den Gedanken an eine Goldmünze mit. Es schien, als wäre das der Preis für meine Freiheit eine Goldmünze. Und da ich zur Arbeit musste, beschloss ich, diese Arbeit und diesen Tag zu benutzen, um mir diese Münze zu verdienen. Jeden Kunden, dem ich begegnete, behandelte ich extrafreundlich.  Wenn irgendmöglich schlug ich keine Bitte ab.  Ich tat alles, was irgendmöglich war, um mir diese Münze zu verdienen. Als ich endlich Feierabend hatte, war ich hundemüde.  Zu müde, um zu malen, also hoffte ich auf den nächsten Traum. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Schmusezwang!

Volle Konzentration, Einsatz und Losgelöstheit sind spirituelle Prinzipien, die man sehr gut im Alltag lernen kann.

Volle Konzentration, Einsatz und Losgelöstheit sind spirituelle Prinzipien, die man sehr gut im Alltag lernen kann.

Jeder von uns hat so seine Macken.  Katzen auch!

Ich hatte wenig Schlaf in der vergangenen Nacht. Nachdem ich erst spät den Computer in Ruhe ließ, hing ich noch einige Zeit gedankenversunken auf dem nächtlichen Balkon herum und genoss die Stille. Angenehm mild, eine sehr leichte Brise, ab und an ein funkelnder Stern - eine gute Zeit, um die Gedanken zu sortieren - nur halt verdammt spät …

Immer, wenn man einen Schritt auf den Horizont zugegangen ist, hat der sich einen Schritt weiter weg bewegt und und uns dadurch eine neue, veränderte Sicht auf das, was vor uns liegt, verschafft.  Ist es nicht so?

Meine Projekte beginnen sich, zu entwickeln und mit jedem Schritt weiter sehe ich etwas Neues und muss neue Entscheidungen treffen. Vor allem, da ich mehreren ganz unterschiedlichen Ideen versucht habe, Raum zu geben, war von  Anfang an klar, dass ich nicht alles werde machen können. Die Frage war nur: Welche Projekte werden wann eingestellt?

Langsam beginnt sich also nun bei mir die Spreu vom Weizen zu trennen und die Zeit, die ersten Projekte einzustellen, ist gekommen.  Die Bilder werden klarer, die ich malen will, oder besser gesagt: Meine Ziele beginnen sich herauszukristallisieren und noch in der Nacht traf ein beunruhigend aufregender Gedanke ein, den ich mir anschauen wollte: Den Rest des Eintrags lesen. »

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Sail away

Spirit kann mit der Heilung erst beginnen, wenn Sie bereit sind, sich selbst zu helfen.

Spirit kann mit der Heilung erst beginnen, wenn Sie bereit sind, sich selbst zu helfen.

Wie das Leben so spielt …

Am Freitag noch hatte ich ein längeres Telefonat mit Anne, bei dem wir beide festgestellt hatten, wie sehr ihr ein freier Tag fehlt.  Sie hat eigentlich Montags einen freien Tag von ihrem Hauptberuf und nennt das Annetag. Nur, wie das Leben eben so spielt, dieser Tag hat sich schon vor einiger Zeit in Luft aufgelöst.  Kunden, Termine, Verabredungen, Zeit, um Aufträge abzuarbeiten. Und dabei kann ich mich noch sehr gut an ein Gespräch vor etwas mehr als einem Jahr erinnern, bei dem wir ebenfalls die Wichtigkeit eines solchen Tages festgestellt hatten.

Natürlich ist das bei mir gänzlich anders! Ich habe … ämmm … ok, eigentlich habe ich gar keinen freien Tag.  Merkwürdig, wie sich das ergeben hat. Und irgendwie … ist es nicht erstaunlich, wie leicht man Defizite im Leben eines anderen aufdecken kann ohne zu bemerken, dass es die eigenen sind?! Den Rest des Eintrags lesen. »

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