Kalifornien ist berühmt. Dort ist Hollywood, San Francisco, Nappa valley (Wein), Silicon valley, Intel, Berkeley, Arnold Schwarzenegger, San Andreas Graben,(Erdbeben!) und Gold. Die ersten Siedler waren die spanischen Missionare, die entlang der Küste ihre Missionsstationene bauten. Es gab dort Indianer und Missionare eben. Den Indianern brachte man mühsam Landbau bei und Masern. Wie Sie vielleicht wissen, starben über drei Viertel der Eingeborenen an dieser Infektionskrankheit, gegen die sie keine Antikörper besaßen. Es mangelte danach noch mehr an Menschen in diesem großen Land. Es kamen aber auch Siedler aus Europa. Wer von Ihnen schon einmal über ein Gebirge wie die Alpen oder gar über die riesenhaften Rocky Mountains geflogen ist, kann sich kaum vorstellen, wie Menschen überhaupt diese Barrieren aus Fels überwinden konnten.
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Goldfieber
Nov 29

Es ist wirklich das Land, in dem große Träume wahr werden können.
Ich habe Verwandtschaft in USA und fahre deshalb seit vielen Jahren immer wieder dorthin. Schon lange habe ich mit diesem Land ein Problem, aber ich wollte es mir nie eingestehen. Bei meinem ersten Besuch, es war im April, gingen wir auch in den Wald. Im Osten gibt es ja ausgedehnte Wälder. Ich bemerkte sofort die karge Vegetation und tat den (inzwischen berühmten) Spruch: “Hier gibt`s ja nicht einmal Scharbockskraut”. Vermutlich werden Sie dieses Kraut nicht kennen. Es ist ein wunderhübsches Blümchen, das sich zu richtigen Teppichen ausbreitet und sehr gelb glänzt. Die Blüte ist Gänseblümchen groß. (Das wirklich besondere an dieser Pflanze ist, dass sie sich ungeschlechtlich vermehrt. Aus den Blattachseln springen Brutknospen heraus, die zu neuen Pflanzen werden können. Darüber hinaus hat man aus eben diesen Brutknospen falsche Kapern hergestellt) Zugegeben ist der Name einfach blöd und albern.
Und warum nicht?!
Okt 16
Immer wieder begegne ich Menschen in einer Zwickmühle. Auf der einen Seite, wenn sie ganz unbeobachtet sind, ganz frei und ungezwungen, wenn sie also spielen, ganz sie selbst sind, versinken sie völlig in dem was sie tun. Sie fragen nicht, ob man das darf oder nicht, sie achten nicht darauf, wie das bei jemandem anderen ankommt, sie sind eingetaucht in einen magischen Augenblick, geben sich ganz hin und sich selbst ganz rein.
Und, vielleicht nur einen Augenblick später, tauchen die gleichen Menschen auf, die Gesichtszüge straffen sich, der Blick wird schärfer, der Atem kürzer. Die Denkmaschine läuft auf Hochtouren … „nur ja keinen Fehler machen“ erscheint da manchmal auf der Stirn.
Natürlich ist das alles ganz unterschiedlich. Wir haben Menschen auf diesem Planeten, die geborene Wettkämpfer sind. Die laufen erst richtig zu Hochform auf, wenn es eine Konkurrenz gibt. Es gibt andere, deren Kreativität stoppt, sobald Mitbewerber auftauchen. Und doch, ganz gleich ob Wettkämpfer oder eher Philosoph, wir alle suchen im Grunde das Spiel! Wir sind der Homo ludens, das spielende Wesen.
Volkswagen hat ein virales Video in Umlauf gebracht. Die Idee ist natürlich eine werbende, aber wenn man trotzdem einfach mal hinschaut, was passiert, wenn man Menschen die Möglichkeit zum Spielen anbietet, dann entdeckt man Interessantes. Schau’n Sie mal:
Und dann … lass es raus!
Okt 6

Alles beginnt irgendwo, verläuft irgendwie und endet irgendwo.
Wie fangen Sie etwas an?
Ich meine, wenn Sie einen Kuchen backen wollen, fangen Sie wohl damit an, nachzusehen, was Sie noch in den Schränken und Regalen haben. Oder Sie machen sich eine Liste über Dinge, die Sie einkaufen müssen. Wenn Sie etwas kochen wollen, wird es wohl genauso sein.
Aber wie machen Sie dass, wenn Sie sich eine (neue) Arbeit suchen (wollen)? Oder wie isses, wenn Sie entscheiden wollen, wohin es in Urlaub gehen soll?
Ständig fängt irgend etwas an, und ständig hört irgend etwas auf. Dinge, Situationen, Beziehungen - sie beginnen irgendwo, verlaufen eine Weile und scheinen sich dann irgendwohin zu verflüchtigen. Manchmal horchen wir kurz auf, wenn jemand gestorben ist, oder feiern eine Taufe, wenn jemand neu in diese Welt gekommen ist.
Fangen wir etwas an, nur weil wir es anfangen? Den Rest des Eintrags lesen. »
Bob, der Baumeister
Sep 29

Kreative Übungen lassen einen den schöpferischen Geist in Aktion erleben.
Wozu sind kreative Übungen eigentlich gut? Gegenfrage: Wozu sind Gebete gut?
Der langjährige Fernsehmoderator Fliege erzählte in einem seiner Bücher von einem Erlebnis, das er in einer Kirche hatte. In Gedanken versunken saß er da und wollte eigentlich beten, als ihm plötzlich klar geworden sei, dass ein Gebet ohne die Anwesenheit Gottes sinnlos sei. Er brauchte das Gefühl der Anwesenheit Jesu oder Gottes - also eines Zuhörers.
Mit den kreativen Übungen ist es ähnlich. Sie lassen einen den schöperischen Geist erleben, der uns durchströmt. Den Atem Gottes, wenn man so will.
Vor Jahren schwebte mir mal die Idee vor, etwas mit Bauklötzchen zu machen. Also flitzte ich in ein Spielwarengeschäft und kaufte mir einen Karton mit Bauklötzchen, die ich erst mal zu Hause in die Ecke stellte - ich brauchte eine kleine schöpferische Pause … die dauerte etwa ein Jahr.



