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Acht Sekunden

Liebe kommt nicht zufällig - und noch weniger absichtlich

Liebe kommt nicht zufällig - und noch weniger absichtlich

Ich kenne eine bemerkenswerte Frau. In jungen Jahren heiratete sie und bekam mit ihrem Mann zwei Kinder. Ihr Mann kam ums Leben, als sie Anfang dreißig war. Ihre Schwiegermutter hatte sie in gewisser Weise darauf vorbereitet. Sie sagte, dass ihr Sohn schon immer sehr intensiv gelebt habe und sie glaube, damit rechnen zu müssen, dass er kein gewöhnliches Leben und Sterben haben werde. Nun war sie also Witwe. In ihrem Beruf, sie war Pflegedienstleiterin, wurden ihr viele Söhne ihrer alten Damen angetragen. Sie winkte immer ab. Sie war glücklich mit ihrem Mann gewesen. Sie hatte ihn sehr geliebt. So hatte sie nicht das Bedürfnis, einen neuen Mann haben zu müssen.

Die Jahre vergingen. Sie beobachtete ihre Freundinnen, die immer suchten. “Ich verstehe Euch nicht”, sagte sie. “Warum sucht ihr immer? Wenn es sein soll, wird es so kommen. Das ist ganz einfach. Sollte mir der richtige Mann begegnen, so werde ich es wissen und bereit sein.” Den Rest des Eintrags lesen. »

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Sich träumen

Ipod nano

Ipod nano

Ich bin eine Frau, die in die Jahre gekommen ist. Ich habe eine schönes Leben gelebt und Dinge erlebt, die ich mir zu leben vorgenommen hatte. Jetzt arbeite ich nicht mehr und mein Leben hat eine andere und neue Struktur erfahren.  Das ist gut so, weil sich ja auch die Umstände geändert haben. Das Leben wird entrümpelt. Altes darf gehen und Neues kommt (hoffentlich) dazu.

Neulich hatten wir ein kleines Familientreffen. Mein Schwiegersohn hatte seinen neuen iPod dabei. Als alle Kinder endlich mal ihre Neugier und Freude an dem Gerät gestillt hatten, setzte sich mein Schwiegersohn zu mir, um es mir zu erklären. Zugegeben, es ist ein sehr kleines Gerät und meine Augen können die Symbole nicht so leicht entziffern und meine Finger wirken darauf etwas ungelenk. Mein Mann gab mir sehr schnell den guten  Rat, dass dies nichts für mich sei. Ich würde so etwas nicht brauchen.

Ich wehrte mich augenblicklich und wie von der Tarantel gestochen.

Kann ich das nicht für mich selbst entscheiden? Wer außer mir selbst kann und darf entscheiden, wie ich mich weiterentwickeln will? Was ich mir zumuten will, wovon ich mich abschneiden will oder aber gar nicht?

Wie fatal ist es, zu sagen, das mache ich jetzt nicht mehr, wenn es nicht mein ureigenster Entschluss ist, es zu tun oder zu lassen. Bequemer ist es oftmals. Aber es passt nicht zu mir und deshalb habe ich beschlossen, die Dinge auszuprobieren, die auf mich zukommen und mich einladen.

Ich kann dann entscheiden, ob ich ihr Gast oder gar ihr Besitzer werden möchte. Ob ich weiterhin meinen Träumen, die mir begegnen, Raum und die Möglichkeit einer Verwirklichung geben will oder sie weiterschicken will.

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Der Froschkönig II

Der Umgang mit Traumsymbolen ist nicht einfach - es verlangt eine Menge Übung und Lösgelöstheit

Der Umgang mit Traumsymbolen ist nicht einfach - es verlangt eine Menge Übung und Lösgelöstheit

Gestern ist mir was wirklich Interessantes passiert. Ich hatte tagsüber einen Kontakt mit einem neuen Kunden entwickelt und war gespannt auf die Antwort. Als ich diese Antwort bemerkte, war ich gedanklich noch mit den Arbeiten einer Künstlerin beschäftigt und überlegte, ob ich da was draus machen könnte - und ganz plötzlich wurde mein Bildschirm schwarz und in bunten Buchstaben erschien machen.com. Nein, kein Spaß, ist wirklich passiert. Diese Domain gibt es übrigens tatsächlich: Klicken Sie einfach mal hier. >>

Was es so spannend macht, ist der Umstand, dass ich gar nichts gemacht hatte. Ich hatte weder auf einen Link geklickt, noch wäre da, wo sich meine Maus befand, ein Link, noch wäre mir diese Domain bekannt gewesen. Es ist einfach nur genau in diesem Augenblick passiert.

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Der Froschkönig

Vielleicht lassen sich Wachtraumsymbole nutzen?

Vielleicht lassen sich Wachtraumsymbole nutzen?

Kennen Sie das: Sie sind gedanklich mit etwas beschäftigt und werden plötzlich in Ihrer Umgebung auf etwas aufmerksam, das wie durch Zauberei einen wichtigen Hinweis darauf gibt, worüber Sie gerade nachgedacht hatten? In meiner Religion nennt man das einen Wachtraum. Wenn man ein bisschen Erfahrung damit hat, wird man feststellen, dass das gar nicht so selten ist!

Vor ein paar Jahren war ich auf dem Weg nach Hause gedanklich intensiv mit einer Sache beschäftigt, als mir ein Plakat mit einem Froschkönig auffiel. Es war ein Veranstaltungsplakat für ein Kindertheater. Als ich das sah, schmunzelte ich, weil dieses Stück irgendwie mit meinen Gedanken zu tun hatte. Kaum, dass ich das Plakat hinter mir gelassen hatte, tauchte ein zweites auf und ich dachte bei mir, wenn das jetzt nochmal auftaucht, und zwar drei Froschkönige auf einem Bild, dann weiß ich, wie ich mit meiner Idee umgehen soll.

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Aufrichtig, mit Erlaubnis und großzügig.

Für mich sind Wachen und Schlafen zwei Teile eines Ganzen - und wir leben in beiden Welten gleichzeitig.

Für mich sind Wachen und Schlafen zwei Teile eines Ganzen - und wir leben in beiden Welten gleichzeitig.

Träume faszinieren mich, heute noch mehr als je zuvor. Ich staune darüber, wie (und wo) sie plötzlich auftauchen, wie sie sich entwickeln, wen sie beeinflussen und wie sie sich irgendwann wieder auflösen. Mich fasziniert, was in ihnen geschieht - und wie es geschieht. Ich unterscheide nicht zwischen Träumen der Nacht und dem, was passiert, wenn wir uns wach fühlen. Vielmehr glaube ich, dass das, was tagsüber geschieht, eine spezielle Form des Traums ist - eine sehr langsame und weitgehend sichere. Eine, in der wir Erfahrungen machen und über uns lernen können.

Ein Beispiel?

Gestern veröffentlichte ich einen Artikel zum Thema schwanger und alleine. Wie immer surfte ich zuerst durchs Web und recherchierte - und war erstaunt, wie häufig das vorkommt. Schließlich stieß ich auf ein Forum, in dem eine der Frauen die Frage aufgeworfen hatte, wie die anderen mit dieser Situation zurecht kämen.

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Menetekel

Glücklicherweise sind nicht alle Explosionen schlimm ...

Glücklicherweise sind nicht alle Explosionen schlimm ...

Ich habe bei Wikipedia geforscht.  Menetekel wird dort definiert als “eine unheilverkündende Warnung, einen ernsten Mahnruf oder ein Vorzeichen drohenden Unheils.” Dem babylonischen Regenten Belsazar erscheinen während eines Gastmahls  fremde Zeichen an der Wand.  Mene mene tekel u-pharsin. Der Prophet Daniel kann sie deuten. Gezählt, gezählt, gewogen und geteilt. Und dies ist die letzte Zeile eines Gedichts: …..”Belsazar ward noch in selber Nacht, von seinen Knechten umgebracht“.

Soviel zum Menetekel.

Letzte Woche wollte ich nach Spanien fliegen. Mein Mann brachte mich zum Flughafen nach Baden-Baden. Wir fuhren gerade auf dem Autobahnzubringer und schauten zwangsläufig in Richtung der Berge.

Nein, so etwas hatte ich noch nie gesehen!

Rund um einen Berg zeichneten die Wolken das Bild einer gigantischen Explosion. Mir stockte der Atem und ich brachte dieses Bild augenblicklich mit meinem bevorstehenden Flug in Verbindung. War das ein Menetekel? Hatte das etwas mit mir zu tun? Natürlich, denn ich war ja die Person, die diese Wolken, dieses Zeichen sah.  Während der Fahrt versuchte ich andauernd, dies in mein Leben einzuordnen.

Bedeutete es, dass etwas Gewaltsames in mein Leben treten könnte? War es eine Warnung, diesen Flug nicht anzutreten? War ich überdreht, wenn ich derartige Möglichkeiten ins Auge fasste? Oder war es schlicht eine zufällige Wolkenanordnung?

Wir fuhren weiter.

Angenommen, dies war wirklich eine Warnung für mich, was sollte ich tun? In Zwiesprache mit meinem Inneren oder meinem Selbst oder meinem Inneren Meister beschloss ich, mich vertrauensvoll in die Situation zu begeben. Na ja, ich versuchte es.

Etwa ein Kilometer vor unserem Ziel herrschte plötzlich  Nebel. Das ist ja nichts Ungewöhnliches in dieser Jahreszeit.  Wir parkten, ich checkte mein Gepäck ein und begab mich in den Warteraum.

“Also. lieber Gott, wenn ich hier nicht mitfliegen soll, dann müsste mir doch jetzt ein kleines Männchen was ins Ohr flüstern? Oder ich müsste eine Panikattacke bekommen oder ich könnte mir bei meinem nächsten Schritt den Fuss verstauchen oder gar brechen. Es gibt doch so viele Möglichkeiten! Ich könnte auch in meinen Tod fliegen oder ohne Zwischenfälle ankommen”.

Wie Sie bemerken, sitze ich heute hier am Computer.

Ich bin nicht mit dem Flugzeug abgestürzt. Der Flug wurde annulliert.

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Ernte

Aber sehen Sie: Man muss tatsächlich Dinge zum richtigen Zeitpunkt säen, damit es zu einer Ernte kommen kann.

Dieser Tage kaufte ich wie üblich im Herbst Blumenzwiebeln. Ich liebe es üppig und deshalb müssen auch die Frühjahrsblüher dicht und bunt in meinem Garten prangen. So kaufe ich die braunen Knollen häufig bei Aldi. Dort kann ich mir die doppelte Menge leisten. Ich suchte also in den Kartons nach meinen Favoriten. Die Narzissen sollten eher klein und kurz sein. Sie knicken dann weniger um. Es gibt auch seit ein paar Jahren ganz entzückende Narzissensorten. Die Krokusse sollen möglichst dicht stehen und kräftig in der Farbe sein. Ich musste mir dieses Mal wieder neue Ware kaufen. Zu meiner Enttäuschung gedeihen sie nicht wirklich gut in meinem Garten.

Und dann die Tulpen! Sie sind die Königinnen, finde ich.

Die sogenannten botanischen Sorten blühen sehr früh. Man kann schon im März mit ihnen rechnen. Tulpen sind ja gar nicht wirklich Frühblüher. Üblicherweise wird es April/Mai, bis sie sich in ihrer ganzen Schönheit und Fülle entfalten. Die Papageientulpen sind meine absoluten Favoriten. Dies sind sehr alte Sorten. Sie sind schon ein paar hundert Jahre alt und man kann sie oft auf Stillleben sehen. Ihr Blütenrand ist ausgefranst, das einzelne Blütenblatt eher unregelmäßig. Ich will Sie keinesfalls langweilen. Es gibt sie in allen möglichen Farben und auch mehrfarbig. Den Rest des Eintrags lesen. »

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