Artikel getaggt mit Angst

Zögern ist die Mutter der Angst

Foto: @pixelio Rainer Sturm

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Es gibt eine klassische Situation, in die jeder kommen kann: Urplötzlich wird es gleißend hell und man hat eine Idee. Die Idee kann so stark sein, dass sie Herzklopfen verursacht. Für eine ganze Weile nimmt dieser Geistesblitz alle Resourcen in Anspruch, bis schließlich die alles entscheidende Frage auftaucht: Was mach’ ich jetzt damit? Kennen Sie das?

So viele Fragen sausen durch den Kopf, so viele Möglichkeiten, so viele Träume, Wünsche und Ängste.

Sollen Sie sich einfach mal in die Ausführung stürzen? Vielleicht wäre das das Beste! Nur, was ist, wenn Sie auf dem Weg zum Ziel plötzlich merken, Sie haben ein paar ganz wichtige Sachen vergessen, die jetzt fehlen? Oder Sie bemerken, dass Sie keineswegs, wie gedacht, der einzige sind, der diese Idee hatte? Oder es tauchen Kosten auf, die Ihnen die Augen herausfallen lassen? Zwei Freunde von mir hatten vor ein paar Jahren nach einigen Glas Wein die großartige Idee, ein Reisebüro aufzumachen. Sie waren wie elektrisiert und stürzten sich direkt ins Abenteuer. Als ich nach ihren ersten stürmischen Wochen Gelegenheit hatte, mit einem der beiden Partner zu sprechen, erzählte er mir, dass alleine die Portokosten schlicht ihre Vorstellungskraft übertroffen hatten. Vielleicht ist es dann doch nicht so gut, sich ins Abenteuer zu stürzen?

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Der goldene Drache der Weisheit

Am Ende werden wir vielleicht zu einem goldenen Drachen der Weisheit

Wir sind alle auf dem Weg durch die Träume unseres Lebens. Und nach und nach übernehmen wir die Verantwortung für diese Träume, nach und nach überwinden wir die finsteren und bösen Drachen der Angst, die dann zu Goldenen Drachen der Weisheit werden.

Die Nacht war hereingebrochen.  Die langen Schatten des Waldes hatten den Platz in finsterstes Schwarz getaucht, am Himmel zogen Wolken vor das Mondlicht und alles, was es zu sehen gab, waren die lodernden Flammen des Lagerfeuers.

Sie würden kommen, das schien wohl klar.  Aber, wer würde kommen?  Und: wenn sie uns denn wirklich überfallen würden, würden sie uns dabei weh tun?  Ich kauerte mich zusammen und guckte ins Feuer, das mein Gesicht so wunderbar wärmte.  Nur ja nicht umdrehen und in die Nacht starren.  Ich war zehn Jahre alt und mit einer sehr kleinen Pfadfindergruppe über die Pfingstferien mit dem Fahrrad ins Zeltlager gefahren. Den Rest des Eintrags lesen. »

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