Kalifornien ist berühmt. Dort ist Hollywood, San Francisco, Nappa valley (Wein), Silicon valley, Intel, Berkeley, Arnold Schwarzenegger, San Andreas Graben,(Erdbeben!) und Gold. Die ersten Siedler waren die spanischen Missionare, die entlang der Küste ihre Missionsstationene bauten. Es gab dort Indianer und Missionare eben. Den Indianern brachte man mühsam Landbau bei und Masern. Wie Sie vielleicht wissen, starben über drei Viertel der Eingeborenen an dieser Infektionskrankheit, gegen die sie keine Antikörper besaßen. Es mangelte danach noch mehr an Menschen in diesem großen Land. Es kamen aber auch Siedler aus Europa. Wer von Ihnen schon einmal über ein Gebirge wie die Alpen oder gar über die riesenhaften Rocky Mountains geflogen ist, kann sich kaum vorstellen, wie Menschen überhaupt diese Barrieren aus Fels überwinden konnten.
Archiv der Kategorie Ziele
Goldfieber
Nov 29
Der Schlüssel ist die Liebe
Nov 21
Wie hübsch ist ein Pilz? Und ob er sich selbst auch schön findet?
Alles beginnt und endet mit der Frage: Liebe ich mich selbst? Nehme ich mich selbst so an, wie ich bin? Und der Schlüssel zu allem ist die Frage: Wie finde ich heraus, wer oder was “bin ich?”
Es ist viele Jahre her, da fuhr ich auf dem Rücksitz eines sehr großen Autos. Draußen glitt die Nacht an uns vorbei und an meiner Seite saß das hässlichste Kind, das ich in meinem Leben je gesehen hatte. Es saß da und glotzte mich an, während ich selbst, fast gelähmt vor Entsetzen, allenfalls aus den Augenwinkeln zurück schauen konnte. Vielmehr versuchte ich, überhaupt nicht hinzuschauen!
Augenblick, bitte
Nov 19
Wenn ich in meinem letzten Beitrag darüber philosphiert habe, wie wichtig aus meiner Sicht Konzentration ist, will ich heute ein paar Gedanken zur Wirklichkeit äußern.
Ein Mann sitzt mit aufgestütztem Kopf am Tisch und grübelt. Gott schaut ihm eine Weile zu, dann fragt er:
„Worüber denkst du nach?“
„Hmmm,“ brummt der „ich überlege, wieviel wohl für dich eine Million Euro sind.“
Ohne zu zögern antwortet Gott: „Einen Cent!“
Der Mann nickt nachdenklich.

Eine Rakete kann den Orbit nur deshalb verlassen, weil eine gewaltige Kraft auf einen einzigen Punkt konzentriert ist.
Als ich vor Jahren mein Geschäft verkaufte, schaute mir ein Freund, Mittelständler mit 60 Mitarbeitern und sehr erfolgreich, tief in die Augen und fragte, was ich denn nun machen wolle. Ich antwortete ihm, dass ich wohl einen Verlag gründen wolle. Er hielt seinen Blick fest auf mich gerichtet - und dann endlich sagte er:
„Raimund, du kannst alles machen was du willst, aber du brauchst Kunden, die das bezahlen!“
Wie Recht er hatte! Wer sind Ihre Kunden?
Wir hatten auf diesem Blog schon verschiedentlich darüber gesprochen, dass, wenn Sie Ihren Traum leben wollen, also etwas anderes machen wollen als jetzt, werden Sie ganz sicher an einen Punkt kommen, an dem Sie sich oder ein Produkt oder eine Dienstleistung verkaufen müssen. Der Augenblick der Wahrheit, wenn Sie so wollen.
Foto: @pixelio Rainer Sturm
Es gibt eine klassische Situation, in die jeder kommen kann: Urplötzlich wird es gleißend hell und man hat eine Idee. Die Idee kann so stark sein, dass sie Herzklopfen verursacht. Für eine ganze Weile nimmt dieser Geistesblitz alle Resourcen in Anspruch, bis schließlich die alles entscheidende Frage auftaucht: Was mach’ ich jetzt damit? Kennen Sie das?
So viele Fragen sausen durch den Kopf, so viele Möglichkeiten, so viele Träume, Wünsche und Ängste.
Sollen Sie sich einfach mal in die Ausführung stürzen? Vielleicht wäre das das Beste! Nur, was ist, wenn Sie auf dem Weg zum Ziel plötzlich merken, Sie haben ein paar ganz wichtige Sachen vergessen, die jetzt fehlen? Oder Sie bemerken, dass Sie keineswegs, wie gedacht, der einzige sind, der diese Idee hatte? Oder es tauchen Kosten auf, die Ihnen die Augen herausfallen lassen? Zwei Freunde von mir hatten vor ein paar Jahren nach einigen Glas Wein die großartige Idee, ein Reisebüro aufzumachen. Sie waren wie elektrisiert und stürzten sich direkt ins Abenteuer. Als ich nach ihren ersten stürmischen Wochen Gelegenheit hatte, mit einem der beiden Partner zu sprechen, erzählte er mir, dass alleine die Portokosten schlicht ihre Vorstellungskraft übertroffen hatten. Vielleicht ist es dann doch nicht so gut, sich ins Abenteuer zu stürzen?
Geld isses?
Nov 14

Geld kann man nicht anziehen, Menschen schon!
Wenn es Ihnen ähnlich ergangen ist, wie mir, dann haben Sie dutzende von Erfolgsbücher gelesen, an unzähligen Diskussionsrunden teilgenommen und irgendwann festgestellt: “das isses nicht!”
Nun, um der Wahrheit die Ehre zu geben, in allen Positiv-denk-dich-sau-reich-und-sexy-Bücher steht das eine oder andere brauchbare. In bestimmten Büchern steht sogar eine Menge davon drin und sind richtig gut. Ich habe auch nicht alle gelesen, die es gibt, aber in denen, die ich gelesen habe, fand ich nirgendwo den schockierenden Hinweis:
Geld ist neutral. Es hat keine Anziehung - Sie können es nicht anziehen!
Wer weiß, vielleicht versuchen es deshalb so viele, sich irgendwie reich zu denken oder sich Kontoauszüge vorzustellen, auf dem die magische Zahl +1.000.000 steht. Oder sie malen Geldscheine, um mit dem Geld zu kommunizieren. Ehrlich jetzt, wie krank ist das denn?!
Ich kenne den Weg …
Nov 12
Kennen Sie das: Sie hängen irgendwie komplett fest?
Kommt gut, oder?!
Hatte ich heute mittag. Schon am morgen bemerkte ich, wie mir die Ideen ausgingen und sich mein Denken um etwas ganz anderes, etwas “Grundsätzlicherem” drehte. Manchmal ist es einfach richtig, diesem Streben nach grundsätzlicher Klarheit nachzugeben … und manchmal lenkt es nur ab!
Twyla Tharp beschreibt in ihrem Buch The Creative Habit (leider nur in englisch) eine Szene, wie sie in ihrem Tanzstudio steht, eine Tanzpremiere vor Augen, die in acht Wochen stattfinden soll, eine Dance Company im Nacken, die bald anrücken wird - und gänzlich ohne Idee, was sie denn choreographieren wird! Und sie kommentiert diese Szene etwa wie folgt:
„Ein leerer Raum, eine Premiere und mehrere, schon ausverkaufte Vorstellungen - und keine Idee. Aber wir sind Profis. Wir können mit diesem Druck umgehen …“
Als ich heute mittag in dieser Situation war, war mein Gedanke, auszubrechen und in gewisser Weise die Bühne zu verlassen. Ich griff mir mein Sportzeug und ging in die Halle zum Workout - ging auf den Stepper, bis mir das Wasser aus allen Poren schoss. Und es hat sooo gut getan.
Als ich dann wieder an meinen Schreibtisch zurück kehrte, war die Blockade nicht weg, aber ich hatte einfach mal losgelassen und etwas anderes gemacht - ich hatte die Maschine in mir sich selbst überlassen, um später eine Entscheidung treffen zu können.



