Archiv der Kategorie Veränderung

Sich träumen

Ipod nano

Ipod nano

Ich bin eine Frau, die in die Jahre gekommen ist. Ich habe eine schönes Leben gelebt und Dinge erlebt, die ich mir zu leben vorgenommen hatte. Jetzt arbeite ich nicht mehr und mein Leben hat eine andere und neue Struktur erfahren.  Das ist gut so, weil sich ja auch die Umstände geändert haben. Das Leben wird entrümpelt. Altes darf gehen und Neues kommt (hoffentlich) dazu.

Neulich hatten wir ein kleines Familientreffen. Mein Schwiegersohn hatte seinen neuen iPod dabei. Als alle Kinder endlich mal ihre Neugier und Freude an dem Gerät gestillt hatten, setzte sich mein Schwiegersohn zu mir, um es mir zu erklären. Zugegeben, es ist ein sehr kleines Gerät und meine Augen können die Symbole nicht so leicht entziffern und meine Finger wirken darauf etwas ungelenk. Mein Mann gab mir sehr schnell den guten  Rat, dass dies nichts für mich sei. Ich würde so etwas nicht brauchen.

Ich wehrte mich augenblicklich und wie von der Tarantel gestochen.

Kann ich das nicht für mich selbst entscheiden? Wer außer mir selbst kann und darf entscheiden, wie ich mich weiterentwickeln will? Was ich mir zumuten will, wovon ich mich abschneiden will oder aber gar nicht?

Wie fatal ist es, zu sagen, das mache ich jetzt nicht mehr, wenn es nicht mein ureigenster Entschluss ist, es zu tun oder zu lassen. Bequemer ist es oftmals. Aber es passt nicht zu mir und deshalb habe ich beschlossen, die Dinge auszuprobieren, die auf mich zukommen und mich einladen.

Ich kann dann entscheiden, ob ich ihr Gast oder gar ihr Besitzer werden möchte. Ob ich weiterhin meinen Träumen, die mir begegnen, Raum und die Möglichkeit einer Verwirklichung geben will oder sie weiterschicken will.

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Augenblick, bitte

Alles hinter sich lassen und neu anfangen - das ist oft nur eine Illusion!

Alles hinter sich lassen und neu anfangen - das ist oft nur eine Illusion!

Wenn ich in meinem letzten Beitrag darüber philosphiert habe, wie wichtig aus meiner Sicht Konzentration ist, will ich heute ein paar Gedanken zur Wirklichkeit äußern.

Ein Mann sitzt mit aufgestütztem Kopf am Tisch und grübelt. Gott schaut ihm eine Weile zu, dann fragt er:

Worüber denkst du nach?

Hmmm,“ brummt der „ich überlege, wieviel wohl für dich eine Million Euro sind.

Ohne zu zögern antwortet Gott: „Einen Cent!

Der Mann nickt nachdenklich.

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Geld isses?

Geld kann man nicht anziehen, Menschen schon!

Geld kann man nicht anziehen, Menschen schon!

Wenn es Ihnen ähnlich ergangen ist, wie mir, dann haben Sie dutzende von Erfolgsbücher gelesen, an unzähligen Diskussionsrunden teilgenommen und irgendwann festgestellt: “das isses nicht!”

Nun, um der Wahrheit die Ehre zu geben, in allen Positiv-denk-dich-sau-reich-und-sexy-Bücher steht das eine oder andere brauchbare. In bestimmten Büchern steht sogar eine Menge davon drin und sind richtig gut. Ich habe auch nicht alle gelesen, die es gibt, aber in denen, die ich gelesen habe, fand ich nirgendwo den schockierenden Hinweis:

Geld ist neutral. Es hat keine Anziehung - Sie können es nicht anziehen!

Wer weiß, vielleicht versuchen es deshalb so viele, sich irgendwie reich zu denken oder sich Kontoauszüge vorzustellen, auf dem die magische Zahl +1.000.000 steht. Oder sie malen Geldscheine, um mit dem Geld zu kommunizieren. Ehrlich jetzt, wie krank ist das denn?!

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Ich kenne den Weg …

Kennen Sie das: Sie hängen irgendwie komplett fest?

Kommt gut, oder?! :-)

Hatte ich heute mittag. Schon am morgen bemerkte ich, wie mir die Ideen ausgingen und sich mein Denken um etwas ganz anderes, etwas “Grundsätzlicherem” drehte. Manchmal ist es einfach richtig, diesem Streben nach grundsätzlicher Klarheit nachzugeben … und manchmal lenkt es nur ab!

Twyla Tharp beschreibt in ihrem Buch The Creative Habit (leider nur in englisch) eine Szene, wie sie in ihrem Tanzstudio steht, eine Tanzpremiere vor Augen, die in acht Wochen stattfinden soll, eine Dance Company im Nacken, die bald anrücken wird - und gänzlich ohne Idee, was sie denn choreographieren wird! Und sie kommentiert diese Szene etwa wie folgt:

Ein leerer Raum, eine Premiere und mehrere, schon ausverkaufte Vorstellungen - und keine Idee. Aber wir sind Profis. Wir können mit diesem Druck umgehen …

Als ich heute mittag in dieser Situation war, war mein Gedanke, auszubrechen und in gewisser Weise die Bühne zu verlassen. Ich griff mir mein Sportzeug und ging in die Halle zum Workout - ging auf den Stepper, bis mir das Wasser aus allen Poren schoss. Und es hat sooo gut getan. :-)

Als ich dann wieder an meinen Schreibtisch zurück kehrte, war die Blockade nicht weg, aber ich hatte einfach mal losgelassen und etwas anderes gemacht - ich hatte die Maschine in mir sich selbst überlassen, um später eine Entscheidung treffen zu können.

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So geht’s auch!

Interessant sind die Menschen, denen man auf seinem Weg begegnet. Nicht alle sind wichtig ...

Interessant sind die Menschen, denen man auf seinem Weg begegnet. Nicht alle sind wichtig ...

Kommt ein Mann in die Apotheke und fragt nach einem Mittel gegen Kakerlaken. Der Apotheker, ein merkwürdig schrullig wirkender, älterer Herr mit einem Zwicker auf der Nase, sagt mit einer heißeren, an den Wahnsinn erinnernden Stimme:

Hier hab ich ein wunderbares Mittel! Sie greifen sich eine Kakerlake, streuen ihr dieses Pulver in die Augen und schon in kurzer Zeit wird die Kakerlake zu Grunde gegangen sein!”

Der Mann runzelt die Stirn und sagt:

“Sagen Sie, ha’m Sie sie noch alle? Wenn ich die Kakerlake schon habe, dann schlage ich sie doch einfach tot!”

Der Apotheker schaut ihn eine Weile an, während er sein Kind nachdenklich reibt.

“Na ja,” sagt er schließlich halblaut, “so geht’s natürlich auch …!”

Wir haben, wie schon an anderer Stelle berichet, zwei Katzen. Einen Kater, der jetzt ziemlich genau 3 Jahre alt ist, und ein kleines Katzenmädchen, dass jetzt etwa sechs Monate alt ist. Als wir mit der Kleinen vor ein paar Tagen beim Tierarzt zum impfen waren, öffnete die Ärztin das Türchen der Transportbox, aber die kleine Katze streckte nur die Nase heraus. Die Ärztin schaute eine Weile hin, dann schloss sie das Türchen wieder und öffnete den oberen Ausgang - woraufhin die kleine Katze sofort herausgesprungen kam.

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Und plötzlich ist alles anders!

So manche Perspektive bleibt uns verschlossen, weil sie uns nicht betrifft.

So manche Perspektive bleibt uns verschlossen, weil sie uns nicht betrifft.

Ich hab ein bisschen in alten mails gekramt, weil ich auf der Suche nach etwas war. Kennen Sie das? Man hat so ein unbestimmtes Gefühl. Man weiß gar nicht genau, was man sucht, aber irgendwie doch? Jedenfalls stöberte ich durch alte mails und stieß auf eine Geschichte, die einem Freund passierte, genauer gesagt einer Freundin dieses Freundes :-)

Diese Freundin lebte in Australien, war verheiratet und hatte ein Kind, aber wie es schien, war die Ehe nicht sehr glücklich. Der Mann trank …

Aber nur, weil der Haussegen überwiegend schief hängt, heißt das ja nicht, dass man sich deshalb nie mehr versteht. Es gibt solche und solche Zeiten und irgendwie wissen beide, dass das nicht mehr lange hält - was sie aber nicht davon abhält, manche  Nächte doch in Harmonie zu verbringen. Dann aber dämmert der Morgen, die Sonne lachte durch das Fenster und mit den Schatten der Nacht verschwindet auch die Sorglosigkeit - und der Streit geht von vorne los. Wie gesagt, beide wissen, dass das nicht mehr lange geht.

In diesem Falle war es der Alkohl und die damit verbundene Unzuverlässigkeit ihres Mannes, die Susan, so nenne ich sie jetzt einfach mal, oft auf die Palme brachte. Immer wieder nahm er sich das letzte Geld und brachte es in die Bars. Wenn er wieder Arbeit hatte und Zahltag war, kam er auch mal zwei Tage und Nächte lang nicht nach Hause, und wenn er dann kam, war die Hälfte des Zahltages weg, wenn nicht mehr - und oft auch der Job.

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Bob, der Baumeister

Kreative Übungen lassen einen den schöpferischen Geist in Aktion erleben.

Kreative Übungen lassen einen den schöpferischen Geist in Aktion erleben.

Wozu sind solche kreativen Übungen eigentlich gut? Gegenfrage: Wozu sind Gebete gut?

Der langjährige Fernsehmoderator Fliege erzählte ‘mal in einem seiner Bücher ein Erlebnis, dass er in einer Kirche hatte. Er saß da, in Gedanken versunken und wollte eigentlich beten. Ganz plötzlich sei ihm klar geworden, dass ein Gebet sinnlos ist, wenn Gott nicht anwesend ist. Er brauchte das Gefühl der Anwesenheit Jesu oder Gottes.

Mit den kreativen Übungen ist es ganz ähnlich. Sie lassen einen den schöperischen Geist erleben, der uns durchströmt, den Atem Gottes, wenn man so will.

Vor Jahren schwebte mir mal die Idee vor, mit Bauklötzchen etwas zu machen, also flitzte ich in ein Spielwarengeschäft und kaufte mir einen Karton mit Bauklötzchen. Die stellte ich zu Hause erst mal in die Ecke - ich brauchte eine kleine schöpferische Pause. Die dauerte etwa ein Jahr.

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