Archiv der Kategorie Kreativität

Der ewige Träumer

Wir sind die ewigen Träumer (Foto: Max Liebscher)

Wir sind die ewigen Träumer (Foto: Max Liebscher)

Mich interessiert das Thema Traum ungemein - und je häufiger ich darüber schreibe, desto mehr interessiert es mich.

Seinen Traum zu leben – wahrscheinlich versteht jeder etwas anderes darunter. Der eine wird es für eine Metapher halten, seine Sehnsüchte zu erfüllen, vielleicht reich zu werden und mächtig. Was bedeutet es für Sie? Den Rest des Eintrags lesen. »

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Sich träumen

Ipod nano

Ipod nano

Ich bin eine Frau, die in die Jahre gekommen ist. Ich habe eine schönes Leben gelebt und Dinge erlebt, die ich mir zu leben vorgenommen hatte. Jetzt arbeite ich nicht mehr und mein Leben hat eine andere und neue Struktur erfahren.  Das ist gut so, weil sich ja auch die Umstände geändert haben. Das Leben wird entrümpelt. Altes darf gehen und Neues kommt (hoffentlich) dazu.

Neulich hatten wir ein kleines Familientreffen. Mein Schwiegersohn hatte seinen neuen iPod dabei. Als alle Kinder endlich mal ihre Neugier und Freude an dem Gerät gestillt hatten, setzte sich mein Schwiegersohn zu mir, um es mir zu erklären. Zugegeben, es ist ein sehr kleines Gerät und meine Augen können die Symbole nicht so leicht entziffern und meine Finger wirken darauf etwas ungelenk. Mein Mann gab mir sehr schnell den guten  Rat, dass dies nichts für mich sei. Ich würde so etwas nicht brauchen.

Ich wehrte mich augenblicklich und wie von der Tarantel gestochen.

Kann ich das nicht für mich selbst entscheiden? Wer außer mir selbst kann und darf entscheiden, wie ich mich weiterentwickeln will? Was ich mir zumuten will, wovon ich mich abschneiden will oder aber gar nicht?

Wie fatal ist es, zu sagen, das mache ich jetzt nicht mehr, wenn es nicht mein ureigenster Entschluss ist, es zu tun oder zu lassen. Bequemer ist es oftmals. Aber es passt nicht zu mir und deshalb habe ich beschlossen, die Dinge auszuprobieren, die auf mich zukommen und mich einladen.

Ich kann dann entscheiden, ob ich ihr Gast oder gar ihr Besitzer werden möchte. Ob ich weiterhin meinen Träumen, die mir begegnen, Raum und die Möglichkeit einer Verwirklichung geben will oder sie weiterschicken will.

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Goldfieber

Goldgräber aus dem letzten Jahrhundert

Goldgräber aus dem letzten Jahrhundert

Kalifornien ist berühmt. Dort ist Hollywood, San Francisco, Nappa valley (Wein), Silicon valley, Intel, Berkeley, Arnold Schwarzenegger, San Andreas Graben,(Erdbeben!) und Gold. Die ersten Siedler waren die spanischen Missionare, die entlang der Küste ihre Missionsstationene bauten. Es gab dort Indianer und Missionare eben. Den Indianern brachte man mühsam Landbau bei und Masern. Wie Sie vielleicht wissen, starben über drei Viertel der Eingeborenen an dieser Infektionskrankheit, gegen die sie keine Antikörper besaßen. Es mangelte danach noch mehr an Menschen in diesem großen Land. Es kamen aber auch Siedler aus Europa. Wer von Ihnen schon einmal über ein Gebirge wie die Alpen oder gar über die riesenhaften Rocky Mountains geflogen ist, kann sich kaum vorstellen, wie Menschen überhaupt diese Barrieren aus Fels überwinden konnten.

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Der Froschkönig

Vielleicht lassen sich Wachtraumsymbole nutzen?

Vielleicht lassen sich Wachtraumsymbole nutzen?

Kennen Sie das: Sie sind gedanklich mit etwas beschäftigt und werden plötzlich in Ihrer Umgebung auf etwas aufmerksam, das wie durch Zauberei einen wichtigen Hinweis darauf gibt, worüber Sie gerade nachgedacht hatten? In meiner Religion nennt man das einen Wachtraum. Wenn man ein bisschen Erfahrung damit hat, wird man feststellen, dass das gar nicht so selten ist!

Vor ein paar Jahren war ich auf dem Weg nach Hause gedanklich intensiv mit einer Sache beschäftigt, als mir ein Plakat mit einem Froschkönig auffiel. Es war ein Veranstaltungsplakat für ein Kindertheater. Als ich das sah, schmunzelte ich, weil dieses Stück irgendwie mit meinen Gedanken zu tun hatte. Kaum, dass ich das Plakat hinter mir gelassen hatte, tauchte ein zweites auf und ich dachte bei mir, wenn das jetzt nochmal auftaucht, und zwar drei Froschkönige auf einem Bild, dann weiß ich, wie ich mit meiner Idee umgehen soll.

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Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Es ist wirklich das Land, in dem große Träume wahr werden können.

Es ist wirklich das Land, in dem große Träume wahr werden können.

Ich habe Verwandtschaft in USA und fahre deshalb seit vielen Jahren immer wieder dorthin. Schon lange habe ich mit diesem Land ein Problem, aber ich wollte es mir nie eingestehen. Bei meinem ersten Besuch, es war im April, gingen wir auch in den  Wald. Im Osten gibt es ja ausgedehnte Wälder. Ich bemerkte sofort die karge Vegetation und tat den (inzwischen berühmten) Spruch: “Hier gibt`s ja nicht einmal Scharbockskraut”. Vermutlich werden Sie dieses Kraut nicht kennen. Es ist ein wunderhübsches Blümchen, das sich zu richtigen Teppichen ausbreitet und sehr gelb glänzt. Die Blüte ist Gänseblümchen groß. (Das wirklich besondere an dieser Pflanze ist, dass sie sich ungeschlechtlich vermehrt. Aus den Blattachseln springen Brutknospen heraus, die zu neuen Pflanzen werden können. Darüber hinaus hat man aus eben diesen Brutknospen falsche Kapern hergestellt) Zugegeben ist der Name einfach blöd und albern.

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Fingerhut

… denn sie säen nicht und sie ernten nicht, aber der Schöpfer erhält sie doch.

Wie ist das nun mit dem Säen und der Ernte? Können wir nur ernten, was zu irgend einem Zeitpunkt gesät worden  ist?

Wie ist das nun mit dem Säen und der Ernte? Können wir nur ernten, was zu irgend einem Zeitpunkt gesät worden ist?

Wie ist das nun mit dem Säen und der Ernte? Können wir nur ernten, was zu irgend einem Zeitpunkt gesät worden  ist? Müssen wir also die Ernte anderer Menschen einfahren? Müssen Nachkommen von  uns unsere Saat ernten?

Ja, so ist es ganz offensichtlich. Um das zu erkennen, müssen wir uns nur umschauen oder Zeitung lesen. Immer kann man dieses Prinzip wiederfinden

Was sagt mein Garten dazu?

Ich liebe es, zu beobachten, was in meinem Garten aufgeht. Ich trainiere oft meine Beobachtungs- und Erkenntnisfähigkeit an den kleinen Sämlingen. Es ist kaum zu glauben, wie sehr sie sich im ganz frühen Stadium bereits unterscheiden. In diesem Sommer entdeckte ich Sämlinge, die mir zwar bekannt vorkamen und die ich auch benennen konnte, aber nicht recht glauben wollte, dass sie in meinem Vorgarten keimen und  sprießen  sollten. Es waren kleine Fingerhutpflänzchen. Ich erinner mich sehr wohl, dass ich vor etwa 5 Jahren aus dem Wald eine Pflanze geholt hatte und sie in meinen Vorgarten gesetzt hatte. Sie war angewachsen und hatte auch geblüht, aber dann war sie verschwunden. Ich weiß, sie lebt nur 2 Jahre und dann müssen ihre Nachkommen ihren Platz einnehmen. Was war geschehen?

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Sein Haben Tun

Foto: Max Liebscher

Foto: Max Liebscher

Sein - Haben - Tun, dieses Dreieck kennen Sie sicher.

Man kann interessante Betrachtungen damit anstellen, etwa so: Wir definieren unser SEIN über das, was wir haben, deshalb tun wir auch was dafür. Oder etwa so: Wie wir etwas tun, zeigt, was wir sind und führt zu dem, was wir haben. Das ließe sich noch eine Weile fortsetzen. Interessant finde ich dabei den Umstand, dass es ein statisches Dreieck ist. Es verändert sich nicht.

Sind wir wirklich bedeutender, nur weil wir mehr haben?

Ich behaupte nein. Ich habe Menschen aller Schichten kennengelernt und Idioten überall gefunden, großartige Menschen auch. Das Vermögen macht gar nichts aus jemandem und ich staune jeden Tag darüber, wieviele Leute glauben, es wäre so! Glauben Sie, es tut weniger weh, wenn Ihre Beziehung zerbricht, nur weil Sie mehr Geld haben? Oder glauben Sie, die Beziehung hält länger und besser deswegen? Ein Partner, der des Geldes wegen bei Ihnen bleibt, hat die Beziehung klar definiert, nur die Liebe zu Ihnen ist nicht deren Essenz.

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