Archiv der Kategorie Kontemplation

Erfolg im Leben

Such den Erfolg im Leben, aber nicht auf Kosten der Träume anderer. Hilf ihnen statt dessen, ihre Träume zu erfüllen, dann werden sie dir helfen, deine zu erfüllen.

Harold Klemp The Living Word 2

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Der Schlüssel ist die Liebe

Alles beginnt und endet mit der Frage, ob Sie sich selbst lieben können.

Alles beginnt und endet mit der Frage, ob Sie sich selbst lieben können.

Wie hübsch ist ein Pilz? Und ob er sich selbst auch schön findet?

Alles beginnt und endet mit der Frage: Liebe ich mich selbst? Nehme ich mich selbst so an, wie ich bin? Und der Schlüssel zu allem ist die Frage: Wie finde ich heraus, wer oder was “bin ich?

Es ist viele Jahre her, da fuhr ich auf dem Rücksitz eines sehr großen Autos. Draußen glitt die Nacht an uns vorbei und an meiner Seite saß das hässlichste Kind, das ich in meinem Leben je gesehen hatte. Es saß da und glotzte mich an, während ich selbst, fast gelähmt vor Entsetzen, allenfalls aus den Augenwinkeln zurück schauen konnte. Vielmehr versuchte ich, überhaupt nicht hinzuschauen!

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Zögern ist die Mutter der Angst

Foto: @pixelio Rainer Sturm

Foto: @pixelio Rainer Sturm

Es gibt eine klassische Situation, in die jeder kommen kann: Urplötzlich wird es gleißend hell und man hat eine Idee. Die Idee kann so stark sein, dass sie Herzklopfen verursacht. Für eine ganze Weile nimmt dieser Geistesblitz alle Resourcen in Anspruch, bis schließlich die alles entscheidende Frage auftaucht: Was mach’ ich jetzt damit? Kennen Sie das?

So viele Fragen sausen durch den Kopf, so viele Möglichkeiten, so viele Träume, Wünsche und Ängste.

Sollen Sie sich einfach mal in die Ausführung stürzen? Vielleicht wäre das das Beste! Nur, was ist, wenn Sie auf dem Weg zum Ziel plötzlich merken, Sie haben ein paar ganz wichtige Sachen vergessen, die jetzt fehlen? Oder Sie bemerken, dass Sie keineswegs, wie gedacht, der einzige sind, der diese Idee hatte? Oder es tauchen Kosten auf, die Ihnen die Augen herausfallen lassen? Zwei Freunde von mir hatten vor ein paar Jahren nach einigen Glas Wein die großartige Idee, ein Reisebüro aufzumachen. Sie waren wie elektrisiert und stürzten sich direkt ins Abenteuer. Als ich nach ihren ersten stürmischen Wochen Gelegenheit hatte, mit einem der beiden Partner zu sprechen, erzählte er mir, dass alleine die Portokosten schlicht ihre Vorstellungskraft übertroffen hatten. Vielleicht ist es dann doch nicht so gut, sich ins Abenteuer zu stürzen?

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Wir brauchen beides!

Seinen Traum leben ohne Ziele zu haben, ohne sich Ziele zu setzen, ist nur schwer vorstellbar.

Seinen Traum leben ohne Ziele zu haben, ohne sich Ziele zu setzen, ist nur schwer vorstellbar.

Jede Religion folgt eigenen Vorstellungen und wer will sich schon anmaßen, über andere Vorstellungen zu richten? Ich glaube,  alle Religionen haben ihren Platz, denn sonst gäbe es sie nicht. Mehr noch, es ist aus meiner Sicht sogar gut, dass es diese Vielfalt gibt. So kann sich jeder seinen Weg suchen, denn am Ende müssen Weg und Mensch zusammenpassen, wenn etwas dabei herauskommen soll.

Aber, wie die biblische Geschichte in Sachen Babylon gezeigt hat, führen viele Sprachen ohne vernünftige Übersetzung zu einem Disaster und, in der Tat, es ist die Semantik, die oft ein gutes Miteinander einschränkt oder gar verhindert - oft schon innerhalb ein und derselben Religion.

In meiner Religion, Eckankar, sehen wir den einzelnen als Seele, die einen Körper hat. Freilich hat SIE diesen Körper um Erfahrungen zu machen, ist aber ansonsten nicht von ihm abhängig. Will sagen: die Seele lebt weiter, wenn der Körper stirbt. Wir folgen also der Idee der Reinkarnation.

Reinkarnation ist eine Referenz an die Kontinuität des Lebens. Wenn Sie Wasser auf minus zehn Grad herunterkühlen, haben Sie Eis - aber Eis ist immer noch Wasser, nur in einer anderen Form. Wenn sie es auf 100 Grad erhitzen, verdampft es und wird gasförmig, aber der Dampf ist immer noch Wasser, nur wieder in einer anderen Form. Das Leben lebt weiter, auch wenn sich die Form, in der es sich ausdrückt, ändert.

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Es geschehen lassen …

Was wir suchen, ist eine Haltung der Entspanntheit, ohne dabei die nötige Anspannung aufzugeben.

Was wir suchen, ist eine Haltung der Entspanntheit, ohne dabei die nötige Anspannung aufzugeben.

Es ist für mich immer wieder interessant, wie man sich völlig unbewusst in bestimmte Lebenssituationen hinein manövriert, um etwas ganz Bestimmtes zu lernen. Oder ist das nur Zufall, wenn man in einer Situation plötzlich ein Aha-Erlebnis hat, das einem die ganze Situation - oder vielleicht sogar mehr - verständlich macht?

Meine Zeiten sind im Augenblick ziemlich stressig - was meint, dass ich verschiedene Sachen, die ich entweder gerade mache oder bislang gemacht habe, ständig daraufhin hinterfrage, ob das noch aktuell ist, ob es noch gut genug ist - ob ich gut genug bin. Und solche Situationen ziehen gerne auch dunklere Momente nach sich, Momente, in denen man das, was man so vor sich sieht, gerne in die Tonne kloppen möchte. Ich glaube, niemand ist ganz frei von solchen Momenten - nur hat der eine vielleicht öfter solche Zeiten und ein anderer vielleicht seltener. Es ist wahrscheinlich alles eine Frage des karmischen Setups.

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Bob, der Baumeister

Kreative Übungen lassen einen den schöpferischen Geist in Aktion erleben.

Kreative Übungen lassen einen den schöpferischen Geist in Aktion erleben.

Wozu sind solche kreativen Übungen eigentlich gut? Gegenfrage: Wozu sind Gebete gut?

Der langjährige Fernsehmoderator Fliege erzählte ‘mal in einem seiner Bücher ein Erlebnis, dass er in einer Kirche hatte. Er saß da, in Gedanken versunken und wollte eigentlich beten. Ganz plötzlich sei ihm klar geworden, dass ein Gebet sinnlos ist, wenn Gott nicht anwesend ist. Er brauchte das Gefühl der Anwesenheit Jesu oder Gottes.

Mit den kreativen Übungen ist es ganz ähnlich. Sie lassen einen den schöperischen Geist erleben, der uns durchströmt, den Atem Gottes, wenn man so will.

Vor Jahren schwebte mir mal die Idee vor, mit Bauklötzchen etwas zu machen, also flitzte ich in ein Spielwarengeschäft und kaufte mir einen Karton mit Bauklötzchen. Die stellte ich zu Hause erst mal in die Ecke - ich brauchte eine kleine schöpferische Pause. Die dauerte etwa ein Jahr.

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Malen befreit II

Es ist unsere Kreativität, die wie ein sanfter Windhauch durch unser Leben wiegt und alles verändern kann

Es ist unsere Kreativität, die wie ein sanfter Windhauch durch unser Leben wiegt und alles verändern kann - wenn wir sie denn in uns zulassen!

Nachdem ich in meinem Artikel von gestern schon über dieses spontane Bild berichtet hatte, möchte ich Ihnen heute erzählen, wie es weiter ging.  Malen, vor allem ganz spontanes und absichtsloses Malen, vielleicht sogar während Sie ein Mantra singen (oder ein Lied, dass Ihnen ganz besonders gut gefällt), kann eine starke Wirkung nach sich ziehen!

Als ich am nächsten Morgen mit diesen beiden Gedanken aufgewacht war, war die Lust an schierer Kreativität in mir geweckt.  Ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht mit diesem Bild, aber im Verlaufe dieses Tages fiel mir nichts mehr dazu ein, obwohl ich oft darüber nachdachte.

In der folgenden Nacht hatte ich einen Traum. In diesem Traum war ich Insasse in einem Gefängnis und wie es schien, gab es keine Entlassungen. Alle Gefangenen waren gefangen auf Lebenszeit. Es ging ein Gerücht um, dass es in diesem Gefängnis eine Geheimorganisation gebe, die gegen Bezahlung dabei behilflich war, aus diesem Gefängnis zu entkommen. Es hieß, man könne diese Leute nicht erreichen - sie würden mit dem jeweiligen Kandidaten in Verbindung treten. Mit dieser Erinnerung wachte ich auf.

Wow,” dachte ich, “Gefängnis … Lebenslänglich … Geheimorganisation … das klingt wie eine Metapher auf das Leben in einem menschlichen Körper und diese Geheimorganisation ist wie eine Religion, die einen Ausweg kennt … wow!

Als allererstes an diesem morgen, nach Aufstehen und Zähneputzen, machte ich eine Kontemplation.  Ich war mir ganz sicher, dass dieser Traum mit dem Bild von der Mauer zu tun hatte - und jetzt hatte ich den Eindruck, dass das keine Mauer war, die hinter mir lag, sondern eine, die vor mir lag.  Es war etwas, das mich von innerer Freiheit trennte! Deshalb die Kontemplation. Wie konnte ich diese Leute treffen, die mir helfen konnten, frei zu sein?

Aus der Kontemplation nahm ich den Gedanken an eine Goldmünze mit. Es schien, als wäre das der Preis für meine Freiheit eine Goldmünze. Und da ich zur Arbeit musste, beschloss ich, diese Arbeit und diesen Tag zu benutzen, um mir diese Münze zu verdienen. Jeden Kunden, dem ich begegnete, behandelte ich extrafreundlich.  Wenn irgendmöglich schlug ich keine Bitte ab.  Ich tat alles, was irgendmöglich war, um mir diese Münze zu verdienen. Als ich endlich Feierabend hatte, war ich hundemüde.  Zu müde, um zu malen, also hoffte ich auf den nächsten Traum. Den Rest des Eintrags lesen. »

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