Archiv der Kategorie Dankbarkeit

Ein dickes Fell

Sagen Sie so oft wie möglich Danke

Sagen Sie so oft wie möglich "Danke"

Vor etlichen Jahren war ich in Bregenz auf einem Seminar in einem Workshop. Ganz sicher haben Sie auch schon etliche Workshops durchlaufen und wissen, wie positiv und kreativ die Atmosphäre dabei sein kann. Alle Teilnehmer erwarten etwas, alle wollen den entscheidenden Baustein für sich finden und so ging es mir auch bei diesem Workshop, dessen Thema Dankbarkeit war - auf den ersten Blick ein ziemlich langweiliges Thema.

Sie kennen das sicher: Jemand hält Ihnen die Tür auf, oder wartet mit dem Fahrstuhl auf Sie und Sie nehmen diese Hilfe dankbar an und bringen das auch entsprechend zum Ausdruck. Sie haben etwas bekommen und jetzt bedanken Sie sich dafür. Nur, bei diesem Workshop machten wir das genau anders herum. Wir erhoben uns von unseren Plätzen, liefen durcheinander auf irgend jemanden zu, gaben ihm oder ihr die Hand und sagten „Danke!

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Fingerhut

… denn sie säen nicht und sie ernten nicht, aber der Schöpfer erhält sie doch.

Wie ist das nun mit dem Säen und der Ernte? Können wir nur ernten, was zu irgend einem Zeitpunkt gesät worden  ist?

Wie ist das nun mit dem Säen und der Ernte? Können wir nur ernten, was zu irgend einem Zeitpunkt gesät worden ist?

Wie ist das nun mit dem Säen und der Ernte? Können wir nur ernten, was zu irgend einem Zeitpunkt gesät worden  ist? Müssen wir also die Ernte anderer Menschen einfahren? Müssen Nachkommen von  uns unsere Saat ernten?

Ja, so ist es ganz offensichtlich. Um das zu erkennen, müssen wir uns nur umschauen oder Zeitung lesen. Immer kann man dieses Prinzip wiederfinden

Was sagt mein Garten dazu?

Ich liebe es, zu beobachten, was in meinem Garten aufgeht. Ich trainiere oft meine Beobachtungs- und Erkenntnisfähigkeit an den kleinen Sämlingen. Es ist kaum zu glauben, wie sehr sie sich im ganz frühen Stadium bereits unterscheiden. In diesem Sommer entdeckte ich Sämlinge, die mir zwar bekannt vorkamen und die ich auch benennen konnte, aber nicht recht glauben wollte, dass sie in meinem Vorgarten keimen und  sprießen  sollten. Es waren kleine Fingerhutpflänzchen. Ich erinner mich sehr wohl, dass ich vor etwa 5 Jahren aus dem Wald eine Pflanze geholt hatte und sie in meinen Vorgarten gesetzt hatte. Sie war angewachsen und hatte auch geblüht, aber dann war sie verschwunden. Ich weiß, sie lebt nur 2 Jahre und dann müssen ihre Nachkommen ihren Platz einnehmen. Was war geschehen?

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Und plötzlich ist alles anders!

So manche Perspektive bleibt uns verschlossen, weil sie uns nicht betrifft.

So manche Perspektive bleibt uns verschlossen, weil sie uns nicht betrifft.

Ich hab ein bisschen in alten mails gekramt, weil ich auf der Suche nach etwas war. Kennen Sie das? Man hat so ein unbestimmtes Gefühl. Man weiß gar nicht genau, was man sucht, aber irgendwie doch? Jedenfalls stöberte ich durch alte mails und stieß auf eine Geschichte, die einem Freund passierte, genauer gesagt einer Freundin dieses Freundes :-)

Diese Freundin lebte in Australien, war verheiratet und hatte ein Kind, aber wie es schien, war die Ehe nicht sehr glücklich. Der Mann trank …

Aber nur, weil der Haussegen überwiegend schief hängt, heißt das ja nicht, dass man sich deshalb nie mehr versteht. Es gibt solche und solche Zeiten und irgendwie wissen beide, dass das nicht mehr lange hält - was sie aber nicht davon abhält, manche  Nächte doch in Harmonie zu verbringen. Dann aber dämmert der Morgen, die Sonne lachte durch das Fenster und mit den Schatten der Nacht verschwindet auch die Sorglosigkeit - und der Streit geht von vorne los. Wie gesagt, beide wissen, dass das nicht mehr lange geht.

In diesem Falle war es der Alkohl und die damit verbundene Unzuverlässigkeit ihres Mannes, die Susan, so nenne ich sie jetzt einfach mal, oft auf die Palme brachte. Immer wieder nahm er sich das letzte Geld und brachte es in die Bars. Wenn er wieder Arbeit hatte und Zahltag war, kam er auch mal zwei Tage und Nächte lang nicht nach Hause, und wenn er dann kam, war die Hälfte des Zahltages weg, wenn nicht mehr - und oft auch der Job.

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Ernte

Aber sehen Sie: Man muss tatsächlich Dinge zum richtigen Zeitpunkt säen, damit es zu einer Ernte kommen kann.

Dieser Tage kaufte ich wie üblich im Herbst Blumenzwiebeln. Ich liebe es üppig und deshalb müssen auch die Frühjahrsblüher dicht und bunt in meinem Garten prangen. So kaufe ich die braunen Knollen häufig bei Aldi. Dort kann ich mir die doppelte Menge leisten. Ich suchte also in den Kartons nach meinen Favoriten. Die Narzissen sollten eher klein und kurz sein. Sie knicken dann weniger um. Es gibt auch seit ein paar Jahren ganz entzückende Narzissensorten. Die Krokusse sollen möglichst dicht stehen und kräftig in der Farbe sein. Ich musste mir dieses Mal wieder neue Ware kaufen. Zu meiner Enttäuschung gedeihen sie nicht wirklich gut in meinem Garten.

Und dann die Tulpen! Sie sind die Königinnen, finde ich.

Die sogenannten botanischen Sorten blühen sehr früh. Man kann schon im März mit ihnen rechnen. Tulpen sind ja gar nicht wirklich Frühblüher. Üblicherweise wird es April/Mai, bis sie sich in ihrer ganzen Schönheit und Fülle entfalten. Die Papageientulpen sind meine absoluten Favoriten. Dies sind sehr alte Sorten. Sie sind schon ein paar hundert Jahre alt und man kann sie oft auf Stillleben sehen. Ihr Blütenrand ist ausgefranst, das einzelne Blütenblatt eher unregelmäßig. Ich will Sie keinesfalls langweilen. Es gibt sie in allen möglichen Farben und auch mehrfarbig. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Malen befreit III - der Schluss

Frei zu sein ist viel schwieriger, als man vielleicht annehmen würde.

Frei zu sein ist viel schwieriger, als man vielleicht annehmen würde.

Jetzt war ich also frei! Was bedeutet, frei zu sein? Wenn man über Freiheit nachdenkt, denkt man an so manches aber wahrscheinlich zuletzt an Selbstverantwortung.

Wenn man niemandem mehr die Verantwortung zuschieben kann, für das, was einem geschieht oder geschehen ist, wenn man wirklich aufhört über Schuld nachzudenken, und vorher und nachher, wenn man also nur noch an Hier, Jetzt und an das, was sich daraus machen lässt denkt, ich glaube, dann hat man die Freiheit ein gutes Stück weit realisiert.

Um es vorweg zu nehmen, an diesem Punkt war ich dann wohl doch noch nicht …

Ich saß also am abend wieder am Tisch, das weiße Blatt vor mir, die Farbstifte um mich herum und mit einem leeren Kopf.  Es fiel mir kein Bild ein - wahrscheinlich auch deshalb, weil ich noch zu sehr von meinem Traum überwältigt war.  Ich ließ das Bildermalen sein.  An diesem Abend, am nächsten Abend und auch in der ganzen Woche. Und das Malen hatte ich auch nur deshalb nicht ganz vergessen, weil ich die Malsachen nicht weggeräumt hatte.

Etwa eine Woche später, der Stress bei der Arbeit hatte deutlich zugenommen, fiel mir endlich wieder etwas ein. Mit etwas einfallen meine ich, dass etwas aufs Blatt wollte ohne dass ich großen Einfluss nehmen musste.  Ich hatte keinen Plan, keine Absicht etwa wie bei der Brücke, die ich zwei Tage lang auf meinem inneren Monitor gesehen hatte. Diesmal saß ich am Tisch und ich malte einen blauen Verlauf … einen Fluss, oder einen breiteren Wasserlauf.  Ein Weg führte durch Wiesen an eine Stelle am Ufer, an der ein Boot angetäut war. An dieser Stelle war auch ein Stab in die Erde gesteckt, an dem ein Signalhorn hing.  Auf der anderen Seite des Wassers stand eine kleine Hütte, aus der Licht schimmerte. Weit und breit war niemand zu sehen. Auf der anderen Seite des Wasserlaufs ging der Weg an dieser kleinen Hütte vorbei weiter nach irgendwo hin.

Ich dachte darüber nach, dass dieses Bild wohl eine Situation meines Lebens festhielt.  Auf dem Weg von irgendwohin nach irgendwohin, aufgehalten durch etwas, das nach einem Fährmann rief, der aber nicht zu sehen war. Mehr fiel mir nicht dazu ein. Auch im Traum erhielt ich keine Antwort auf diese Situation. Auch nicht in der Kontemplation. Ich wollte unbedingt hinüber auf die andere Seite, aber ich wusste nicht wie. Es ist ganz erstaunlich, wie schnell man vergessen kann, dass, wenn man frei ist oder frei sein will, man selbst der Fährmann ist … Den Rest des Eintrags lesen. »

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Malen befreit II

Es ist unsere Kreativität, die wie ein sanfter Windhauch durch unser Leben wiegt und alles verändern kann

Es ist unsere Kreativität, die wie ein sanfter Windhauch durch unser Leben wiegt und alles verändern kann - wenn wir sie denn in uns zulassen!

Nachdem ich in meinem Artikel von gestern schon über dieses spontane Bild berichtet hatte, möchte ich Ihnen heute erzählen, wie es weiter ging.  Malen, vor allem ganz spontanes und absichtsloses Malen, vielleicht sogar während Sie ein Mantra singen (oder ein Lied, dass Ihnen ganz besonders gut gefällt), kann eine starke Wirkung nach sich ziehen!

Als ich am nächsten Morgen mit diesen beiden Gedanken aufgewacht war, war die Lust an schierer Kreativität in mir geweckt.  Ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht mit diesem Bild, aber im Verlaufe dieses Tages fiel mir nichts mehr dazu ein, obwohl ich oft darüber nachdachte.

In der folgenden Nacht hatte ich einen Traum. In diesem Traum war ich Insasse in einem Gefängnis und wie es schien, gab es keine Entlassungen. Alle Gefangenen waren gefangen auf Lebenszeit. Es ging ein Gerücht um, dass es in diesem Gefängnis eine Geheimorganisation gebe, die gegen Bezahlung dabei behilflich war, aus diesem Gefängnis zu entkommen. Es hieß, man könne diese Leute nicht erreichen - sie würden mit dem jeweiligen Kandidaten in Verbindung treten. Mit dieser Erinnerung wachte ich auf.

Wow,” dachte ich, “Gefängnis … Lebenslänglich … Geheimorganisation … das klingt wie eine Metapher auf das Leben in einem menschlichen Körper und diese Geheimorganisation ist wie eine Religion, die einen Ausweg kennt … wow!

Als allererstes an diesem morgen, nach Aufstehen und Zähneputzen, machte ich eine Kontemplation.  Ich war mir ganz sicher, dass dieser Traum mit dem Bild von der Mauer zu tun hatte - und jetzt hatte ich den Eindruck, dass das keine Mauer war, die hinter mir lag, sondern eine, die vor mir lag.  Es war etwas, das mich von innerer Freiheit trennte! Deshalb die Kontemplation. Wie konnte ich diese Leute treffen, die mir helfen konnten, frei zu sein?

Aus der Kontemplation nahm ich den Gedanken an eine Goldmünze mit. Es schien, als wäre das der Preis für meine Freiheit eine Goldmünze. Und da ich zur Arbeit musste, beschloss ich, diese Arbeit und diesen Tag zu benutzen, um mir diese Münze zu verdienen. Jeden Kunden, dem ich begegnete, behandelte ich extrafreundlich.  Wenn irgendmöglich schlug ich keine Bitte ab.  Ich tat alles, was irgendmöglich war, um mir diese Münze zu verdienen. Als ich endlich Feierabend hatte, war ich hundemüde.  Zu müde, um zu malen, also hoffte ich auf den nächsten Traum. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Sail away

Spirit kann mit der Heilung erst beginnen, wenn Sie bereit sind, sich selbst zu helfen.

Spirit kann mit der Heilung erst beginnen, wenn Sie bereit sind, sich selbst zu helfen.

Wie das Leben so spielt …

Am Freitag noch hatte ich ein längeres Telefonat mit Anne, bei dem wir beide festgestellt hatten, wie sehr ihr ein freier Tag fehlt.  Sie hat eigentlich Montags einen freien Tag von ihrem Hauptberuf und nennt das Annetag. Nur, wie das Leben eben so spielt, dieser Tag hat sich schon vor einiger Zeit in Luft aufgelöst.  Kunden, Termine, Verabredungen, Zeit, um Aufträge abzuarbeiten. Und dabei kann ich mich noch sehr gut an ein Gespräch vor etwas mehr als einem Jahr erinnern, bei dem wir ebenfalls die Wichtigkeit eines solchen Tages festgestellt hatten.

Natürlich ist das bei mir gänzlich anders! Ich habe … ämmm … ok, eigentlich habe ich gar keinen freien Tag.  Merkwürdig, wie sich das ergeben hat. Und irgendwie … ist es nicht erstaunlich, wie leicht man Defizite im Leben eines anderen aufdecken kann ohne zu bemerken, dass es die eigenen sind?! Den Rest des Eintrags lesen. »

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