Interessant sind die Menschen, denen man auf seinem Weg begegnet. Nicht alle sind wichtig ...

Interessant sind die Menschen, denen man auf seinem Weg begegnet. Nicht alle sind wichtig ...

Kommt ein Mann in die Apotheke und fragt nach einem Mittel gegen Kakerlaken. Der Apotheker, ein merkwürdig schrullig wirkender, älterer Herr mit einem Zwicker auf der Nase, sagt mit einer heißeren, an den Wahnsinn erinnernden Stimme:

Hier hab ich ein wunderbares Mittel! Sie greifen sich eine Kakerlake, streuen ihr dieses Pulver in die Augen und schon in kurzer Zeit wird die Kakerlake zu Grunde gegangen sein!”

Der Mann runzelt die Stirn und sagt:

“Sagen Sie, ha’m Sie sie noch alle? Wenn ich die Kakerlake schon habe, dann schlage ich sie doch einfach tot!”

Der Apotheker schaut ihn eine Weile an, während er sein Kind nachdenklich reibt.

“Na ja,” sagt er schließlich halblaut, “so geht’s natürlich auch …!”

Wir haben, wie schon an anderer Stelle berichet, zwei Katzen. Einen Kater, der jetzt ziemlich genau 3 Jahre alt ist, und ein kleines Katzenmädchen, dass jetzt etwa sechs Monate alt ist. Als wir mit der Kleinen vor ein paar Tagen beim Tierarzt zum impfen waren, öffnete die Ärztin das Türchen der Transportbox, aber die kleine Katze streckte nur die Nase heraus. Die Ärztin schaute eine Weile hin, dann schloss sie das Türchen wieder und öffnete den oberen Ausgang - woraufhin die kleine Katze sofort herausgesprungen kam.

“Ah,” sagte die Tierärztin fachfraulich, “die will nach oben!”

Und in der Tat, während sich unser Felix, der große Kater, eher am Boden bewegt, ist die kleine lieber in den Regalen oder auf dem Schrank. Der Kater, um ein Beispiel zu nennen, hat einen Lieblingsplatz auf dem Schrank im Kinderzimmer. Und unser Sohn hat in eben diesem Zimmer ein Etagenbett. So hat sich unser Felix einen kunstvollen Weg gesucht, die Treppen zum Bett rauf zu nehmen, um vom Bett aus rüber auf den Schrank zu springen. Das hat sich unsere kleine Katze eine Weile lang angeschaut und dann unseren Sohn und unseren Kater verblüfft: Sie sprang direkt und ohne Umweg vom Fußboden nach oben - gerade so, dass sie mit ihren kleinen Krallen an der Oberkante ankam und sich dann mit zitternden Ärmchen den Rest einfach hochzog. So geht’s auch!

Es gibt viele Wege nach Rom heißt es und es meint, dass so wie Sie sind, so wie Sie jetzt sind, Sie in Ordnung sind.

Gehen Sie davon aus, dass mit Ihrem geistigen Aufbau alles in Ordnung ist.”

diktiert Rebazar Tarz Paul Twitchell bei einem seiner nächtlichen Besuche im Buch Dialoge mit dem Meister. Und beginnen Sie Ihre spirituelle Reise genau von hier aus!

Es gibt nur einen Weg, den Sie gehen können - und nur Sie sind es, der diesen Weg gehen kann. Es ist Ihr Weg!

Interessant ist, dass man am Wegesrand die unterschiedlichsten Menschen treffen kann. Nicht alle dieser Menschen sind für Ihren Weg wichtig. Sie durchqueren halt Ihren Traum, genau so, wie Sie deren Traum durchqueren.

Aber wenn man sich schon begegnet, kommt man gerne auch mal ins Plaudern. Und, wer weiß, manchmal erfährt man Nützliches, manchmal nicht. Manchmal erfährt man, dass man diesen Weg besser nicht weiter geht, weil viel Räubervolk unterwegs sei. Manchmal hört man, dass alles ganz sicher sei. Und wer weiß schon, ob der, der sagt, es sei sicher, nicht einer der Räuber ist und den Auftrag hat, die Tür zur Falle aufzumachen.

Auf dem Weg durch Ihre Träume, auf Ihrem Weg, machen Sie Erfahrungen auf Grund der Entscheidungen, die Sie treffen. Und somit liegt Ihr Schicksal auch in Ihren Händen. Und ich bin davon überzeugt, dass das, was Ihnen dabei am meisten helfen wird, Ihr Selbstvertrauen sein wird. Ja mehr noch, dass dieser ganze Weg, Ihr Weg, nur diesem einen Zweck dient: Selbstvertrauen zu entwickeln.

Eine alte Geschichte erzählt, dass Gott seinen Geschöpfen auf der einen Seite sehr nahe sein wollte, so dass Sie immer auch seinen Schutz haben könnten, er aber auf der anderen Seite auch wollte, dass sie selbstständiger, unabhängiger und freier werden. Deshalb sollten sie ihn auch nicht so leicht finden. Aus diesem Grund habe er sich im Herzen der Menschen niedergelassen, weil er sich sicher war, dass sie ihn dort am wenigsten vermuten würden.

Gehen Sie Ihren Weg! Was immer Ihnen geschieht, machen Sie das beste draus und vertrauen Sie sich selbst. Lernen Sie Selbstvertrauen, denn das Vertrauen, das man in sich selbst hat, ist das Vertrauen, dass man in seinem Herz hat. Wo war das nochmal, wo Gott wohnt …?

:-)