
The Law of Economy meint, dass wir es leichter haben können ...
Grad saß ich draußen auf dem Balkon und hing ein bissel meinen Gedanken nach. Mir war aufgefallen, dass sich einer meiner weitläufig Bekannten zurückgezogen hatte und ich fragte mich, warum wohl. Und als ich so ein bissel in die Nacht hinein gehört hatte, kam mir auf einmal der Gedanke: The Law of Economy. Und, ja, das konnte ich für mich sofort annehmen.
Wenn man auf dem Weg zu seinem Ziel ist: kann man es sich da leisten, sich Gedanken zu machen, die nichts mit dem Erreichen des Zieles zu tun haben? Hängt wahrscheinlich davon ab, um welches Ziel es sich handelt. Wenn ich mir meine augenblickliche Projektlage betrachte und alles auf meine Ziele hin abbilde - ja, in meinem persönlichen Fall ist das so: ich sollte genauer überlegen, welchen Gedanken ich nachhänge!
Aber warum?
Na ja, ich glaube, dass Gedanken Ursachen setzen. Jeder Gedanke hat dieTendenz, sich zu verwirklichen. Manchmal auf sehr merkwürdige Weise. Ein Beispiel vielleicht. Vor wirklich ewiger Zeit hatten meine damalige Frau und ich eine Wohnung in einer recht feinen Gegend. Nicht, dass wir zur besseren Gesellschaft gehörten, es hatte sich vielmehr einfach so ergeben. So oft wir konnten, gingen wir durch die von alten Patriziervillen gesäumten Straßen. Immer wieder blieben wir stehen und versuchten, einen Blick nach drinnen zu erhaschen. Wie sehr wünschte ich mir damals, in diese Häuser hineinkommen zu können. Nun, ich war später tatäschlich in allen Häusern - in allen, ohne Ausnahme. Aber ganz anders als ich erwartet hätte. Jahre nach dieser Zeit betrieb ich einen Zufuhrhandel - und brachte Getränke in alle Häuser, die ich mir seinerzeit ausgesucht hatte. Mein eigentlicher Wunsch, als wir uns die alten Villen betrachtet hatten, war aber nicht der gewesen, diese Leute zu beliefern … ich wollte so reich sein wie sie. So kann es gehen.
Meiner Meinung nach also haben Gedanken eine Tendenz, sich zu verselbständigen und sich wahrzumachen. Und, Hand aufs Herz, haben Sie immer Kontrolle über das, was sie fühlen und denken? Wenn man frei sein will, wenn man seine Träume leben will, vor allem mutige, kühne Träume, muss man auf das, was man denkt und fühlt achten. Davon bin ich überzeugt. Die Kunst, für mich, liegt eben genau darin, meine Gedanken immer wieder auf meine Ziele hin auszurichten - und sehr sorgfältig dabei zu sein, welche Ziele man sich aussucht!
The Law of Economy meint, aus meiner Sicht, alle Resourcen auf eben die gesetzten Ziele hin zu verwenden - und Gedanken sind sehr mächtige Resourcen. Die Liebe, die man aufbringen muss, um seine Träume nach draußen zu bringen, ist manchmal schon anstrengend. Es lohnt sich nicht, sich über finstere Gedanken oder schlechte Gefühle neue, eigene Hindernisse zu bauen. Dieses Gesetz meint, dass wir es leichter haben können …
